Ekaterina Leonova: Der hohe Preis des Tanzens
Ekaterina Leonova zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Profi-Tänzerinnen der RTL-Show "Let's Dance". Seit ihrem Debüt im Jahr 2013 hat sie die Herzen des Publikums erobert und konnte die Tanzshow bereits dreimal mit ihren prominenten Partnern gewinnen. Doch hinter der strahlenden Fassade und den perfekten Tanzschritten verbirgt sich eine ernsthafte gesundheitliche Belastung, über die die Tänzerin nun öffentlich spricht.
Früher Beginn mit schwerwiegenden Folgen
Ihre Leidenschaft für den Tanzsport entdeckte Ekaterina Leonova bereits im Kindesalter. "Ich habe mit 10 Jahren mit dem professionellen Tanzsport begonnen", verriet sie im März 2026 in einem Interview mit der Zeitschrift "Freizeit Vergnügen". Dieser frühe Einstieg hatte jedoch Konsequenzen für ihren Körper. Da ihr damaliger Tanzpartner drei Jahre älter war, musste sie in einer höheren Alterskategorie antreten und trainieren.
Das bedeutete täglich bis zu fünf Stunden Training auf High Heels, obwohl Kinder eigentlich von solchen Schuhen Abstand halten sollten. Die intensive Belastung blieb nicht ohne Spuren: "Mit 18 oder 19 Jahren wurde bei mir eine Arthrose am Zeh festgestellt", berichtet Leonova. Die Diagnose zwang sie zu einer dreimonatigen Tanzpause und einer anschließenden Reha-Behandlung.
Dauerhafte Einschränkungen im Alltag
Die Folgen dieser frühen Überlastung begleiten Ekaterina Leonova bis heute. Zwar konnte sie eine Operation, bei der eine Metallplatte in ihren Fuß eingesetzt worden wäre, vermeiden, doch dafür muss sie sich an strikte Regeln halten. "Seitdem darf ich im Alltag keine High Heels mehr tragen, nur noch auf der Tanzfläche", erklärt die Tänzerin. Ein klares Verbot, das ihr Privatleben beeinflusst.
Besonders bitter: Mit ihrem Lebenspartner, dem Profitänzer Ilya Viarmenich, kann sie privat nicht auf High Heels tanzen. Die beiden sind seit 2025 ein Paar, wie Leonova vor Beginn der "Let's Dance"-Staffel 2025 bekannt gab. "Er ist kein Promi. Er ist kein Millionär. Er ist viel mehr! Er ist mein Herz", schwärmte sie über ihren Partner, der im Phantasialand in Brühl als Tänzer, Assistent der künstlerischen Leitung und Co-Choreograf arbeitet.
Privates Glück und öffentliches Interesse
Über ihre Beziehung zu Ilya Viarmenich sagte Leonova im Februar 2026 gegenüber "Bunte": "Ich glaube, in erster Linie sieht er nicht die Ekat aus dem Fernsehen in mir. Als er mich kennengelernt hat, wusste er auch gar nicht, wer ich bin." Diese Unvoreingenommenheit schätzt die Tänzerin besonders an ihrem Partner.
Zum Thema Heirat äußerte sich Leonova augenzwinkernd: "Ich finde, Heiraten ist keine Pflicht, wenn man das will, kann man es machen. Es ist nicht so wichtig." Doch fügte sie lachend hinzu: "Oder sagen wir es so: Wenn man mir einen Antrag macht, dann würde ich nicht nein sagen."
Herkunft und frühere Beziehungen
Ekaterina Leonova wurde am 23. April 1987 in Wolgograd, Russland, geboren und hat bis heute eine enge Bindung zu ihrer Heimat und ihrer Familie. "Heimat ist da, wo die Familie ist", betonte sie 2024 im Gespräch mit der AZ. Zu ihrer 13 Jahre älteren Schwester pflegt sie ein sehr gutes Verhältnis.
Bevor sie Ilya Viarmenich kennenlernte, war Leonova von 2008 bis 2013 mit dem Tänzer Paul Lorenz liiert, der 2015 und 2024 ebenfalls bei "Let's Dance" auftrat. Über diese Beziehung sagte sie 2020 via Instagram: "Papa glaubte, wir wären nur Freunde gewesen. Nein, wir waren glücklich verliebt."
Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit
Die ständige mediale Aufmerksamkeit und Spekulationen über ihr Liebesleben empfindet Leonova mitunter als belastend. "Ich kann nicht einmal mit Freunden essen gehen, ohne dass mir wieder ein neuer Partner angedichtet wird", klagte sie. Jury-Mitglied Motsi Mabuse kommentierte dieses Phänomen 2023 gegenüber der AZ: "Zwischen den Tanzpaaren muss es vor der Kamera funken und manchmal funkt es zu sehr oder es sieht zumindest danach aus – man weiß es nicht."
Trotz der gesundheitlichen Herausforderungen und der öffentlichen Belastung bleibt Ekaterina Leonova ihrer Leidenschaft für den Tanz treu. Ihre Offenheit über die Arthrose und die daraus resultierenden Einschränkungen zeigt jedoch, welchen Preis sie für ihre erfolgreiche Karriere zahlt.



