Sarah Engels: ESC ist falsche Bühne für politische Konflikte
Sarah Engels: ESC falsche Bühne für Politik

Die deutsche ESC-Teilnehmerin Sarah Engels (33) hat davor gewarnt, den Eurovision Song Contest für politische Auseinandersetzungen zu nutzen. „Auf der Welt passieren aktuell schlimme Dinge. Davor darf man auf keinen Fall die Augen verschließen“, sagte die Sängerin der Deutschen Presse-Agentur. „Aber ich bin fest davon überzeugt, dass der Eurovision Song Contest die falsche Bühne ist, um tiefe politische Konflikte auszutragen.“

Hintergrund der Boykott-Debatte

Hintergrund der Aussagen sind anhaltende politische Debatten um das größte Musikevent der Welt. Mehrere Länder haben angekündigt, den Wettbewerb in diesem Jahr zu boykottieren. Sie reagieren damit auf das Vorgehen Israels im Gazastreifen. Das ESC-Finale findet am 16. Mai in Wien statt. Für Deutschland tritt Engels mit ihrem Lied „Fire“ an.

Engels: Musik verbindet

„Für mich ist das ein Ort für Musik, für Leidenschaft und dafür, Menschen emotional miteinander zu verbinden – egal, woher sie kommen“, betonte Engels im Gespräch mit der dpa. „Es wäre einfach traurig, wenn diese verbindende Kraft verloren geht, weil wir versuchen, dort Probleme zu lösen, die eigentlich ganz woanders hingehören.“ Sie finde, dass man das trennen können müsse – „ohne die Wichtigkeit der Themen herabzustufen.“

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