Polnischer Musiklehrer begeistert Uckermark: Szymon Dominiak-Gorski als 'Goldschatz' in Brüssow
Polnischer Musiklehrer begeistert Uckermark-Kinder

Polnischer Musiklehrer begeistert Uckermark: Szymon Dominiak-Gorski als 'Goldschatz' in Brüssow

In der kleinen Stadt Brüssow in der Uckermark erlebt die Jugendarbeit eine musikalische Renaissance. Der 55-jährige polnische Lehrer und Musiktherapeut Szymon Dominiak-Gorski hat sich dank einer Anstellung bei der örtlichen Kirchgemeinde in der Region etabliert und begeistert Kinder und Jugendliche mit kostenlosen Musikangeboten.

Vielseitiges Engagement für den Nachwuchs

Dominiak-Gorski arbeitet nicht nur im regulären Schulunterricht und in der Kita mit den jungen Bewohnern, sondern bietet auch nachmittags im Jugendclub am Markt unentgeltliche Musikstunden an. Dort greifen die Kinder und Jugendlichen zu Instrumenten wie Gitarren, Flöten und Schlagzeugen, während der engagierte Pädagoge die Verstärker anstellt und gemeinsam mit ihnen musiziert.

Bürgermeister Torsten Eich (CDU) ist voll des Lobes und bezeichnet den Gast aus Polen als einen „echten Goldschatz“. Die Stadt unterstützte aktiv die Bewerbung um Projektmittel, wodurch über das Interreg-Programm zahlreiche Musikinstrumente und Equipment angeschafft werden konnten.

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Öffentliche Auftritte und zukunftsweisende Pläne

Die musikalische Arbeit trägt bereits Früchte: Dominiak-Gorski hat mit seiner Band bereits öffentliche Auftritte absolviert und probt aktuell für weitere Events in der Umgebung. Die Jugendlichen tummeln sich noch häufiger im Jugendclub, was das Stadtoberhaupt besonders erfreut.

Gemeinsam mit der Kirche verfolgen Stadt und Gemeinde ein ambitioniertes Vorhaben: die Umgestaltung des 100 Jahre alten Gebäudes am Karl-Liebknecht-Platz 1 zu einem „Haus der Begegnung“. Pfarrer Matthias Gienke betonte Ende März, dass hierfür noch Finanzmittel benötigt werden. Direkt am Markt existiert bereits ein Seniorentreff, und es gibt Überlegungen, ein Café für alle Bürger einzurichten.

Unterstützung von höchster Stelle

Landrätin Karina Dörk (CDU) zeigte sich bei einem Besuch begeistert von den Plänen und sagte ihre Unterstützung zu. Sie betonte die Bedeutung solcher generationsübergreifender Treffpunkte für das gesellschaftliche Miteinander. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kirche zeigt, wie gemeinschaftliche Projekte das Leben in der Kleinstadt bereichern können.

Dominiak-Gorski freut sich über die große Bereitschaft der Mädchen und Jungen aus Brüssow, an den musikalischen Aktivitäten teilzunehmen. Er und die Kinder wären noch begeisterter, wenn das „Haus der Begegnung“ bald realisiert werden könnte, um noch mehr Raum für kreative und soziale Begegnungen zu schaffen.

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