Neue Zweifel am Selbstmord von Kurt Cobain: Forensik-Team spricht von Mord
Neue Zweifel an Kurt Cobains Selbstmord: Mord-Theorie

Neue Zweifel am Selbstmord von Kurt Cobain: Forensik-Team spricht von Mord

Mehr als drei Jahrzehnte nach dem tragischen Tod von Kurt Cobain, dem Frontmann der legendären Grunge-Band Nirvana, kommen neue, beunruhigende Zweifel an der offiziellen Selbstmord-Theorie auf. Ein privates Forensik-Team aus den USA hat die alten Ermittlungsunterlagen einer akribischen Prüfung unterzogen und kommt zu einem brisanten Schluss.

Forensische Analyse widerspricht offizieller Version

Der Experte Brian Burnett, spezialisiert auf Fälle mit kombinierten Drogenüberdosen und Schussverletzungen, analysierte drei Tage lang Autopsie-Berichte und Tatortfotos. Sein Fazit ist eindeutig: „Das war ein Mord.“ Die These der Ermittler besagt, dass Cobain zunächst mit einer massiven Heroin-Überdosis außer Gefecht gesetzt worden sein könnte, bevor der tödliche Schuss abgegeben wurde.

Organzustände deuten auf Sauerstoffmangel hin

Besonderes Augenmerk legten die Forensiker auf die Untersuchung der Organe. Laut Autopsie fanden sich Flüssigkeit in den Lungen, Blutungen in den Augen sowie Schäden an Gehirn und Leber. Für die neuen Gutachter sind dies klassische Anzeichen eines langsamen Sauerstoffmangels, wie er typischerweise bei einer Heroin-Überdosis auftritt. „Die Nekrose von Gehirn und Leber sieht man bei einer Überdosis. Nicht bei einem sofort tödlichen Schrotflintenschuss“, heißt es aus dem Umfeld der Untersucher.

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Merkwürdigkeiten am Tatort und bei der Waffe

Die Analyse wirft zahlreiche Fragen zu den Umständen am Tatort auf:

  • Cobains Ärmel waren hochgekrempelt, das Heroin-Set lag sauber einige Meter entfernt – für die Ermittler wirkt dies „aufgeräumt“ und untypisch für einen Suizid unter Drogeneinfluss.
  • Die Patronenhülse lag an einer Stelle, die laut Nachstellung physikalisch kaum erklärbar sei. „Wenn die Hand so am Lauf war, dürfte gar keine Hülse ausgeworfen worden sein“, so Burnett.
  • Im Autopsie-Bericht fehlen Hinweise darauf, dass bei einem Kopfschuss Blut in die Atemwege gesogen wurde – ein weiteres ungewöhnliches Detail.

Behörden bleiben bei Suizid-These

Trotz der neu aufgeworfenen Fragen halten die Behörden in Seattle an ihrer offiziellen Linie fest. Der Gerichtsmediziner von King County sieht keinen Anlass für eine Wiederaufnahme des Falls. Auch die Polizei-Verantwortlichen erklären: „Unsere Position bleibt: Suizid.“

Forderung nach Transparenz und neuer Prüfung

Die privaten Ermittler geben jedoch nicht auf. Sie fordern mehr Transparenz und eine erneute, unabhängige Prüfung aller Beweise. Ihr Ziel ist es, endgültig zu klären, ob der Tod eines der größten Rockstars aller Zeiten vielleicht doch ein perfekt inszeniertes Verbrechen war. Die Diskussion um Kurt Cobains tragisches Ende scheint auch nach über 30 Jahren noch lange nicht abgeschlossen zu sein.

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