In der dritten Folge von "Sing meinen Song" erlebten die Zuschauer einen besonders emotionalen Moment. Popstar Mark Forster (43) kämpfte erstmals vor laufender Kamera mit den Tränen, als er über den Tod eines Freundes sprach. Sein anschließender Auftritt sorgte für Gänsehaut bei allen Anwesenden.
Ein Lied für den verlorenen Freund
Diesmal tauschte der Graf von Unheilig (56) seine Songs. Mark Forster entschied sich, dessen Ballade "So wie du warst" neu zu interpretieren, die der Graf 2012 für seinen verstorbenen Schwiegervater geschrieben hatte. Forster wählte diesen Titel aus einem ganz besonderen Grund: Auch in seiner Version geht es um den Verlust eines geliebten Menschen.
Mark Forster spricht über den Verlust
In der Vox-Show sagte er: "Ich habe das große Glück, nicht viele Menschen verloren zu haben, die mir nahe sind. Aber es gibt einen Menschen, an den ich immer denke, bei solchen Songs." Man merkte bereits, wie sehr ihn das Thema aufwühlte. Der Musiker fuhr fort: "Es gibt einen Freund von mir, der ..." Dann versagte ihm die Stimme. Forster konnte nicht mehr weitersprechen, ihm kamen die Tränen. Es dauerte eine Weile, bis er sich wieder fing und den Satz beenden konnte: "...der verunglückt ist, als wir 18 waren." Noch heute besuche er bei jedem Besuch in der Heimat das Grab des Freundes.
Für sein Cover hat Forster das Original des Grafen leicht geändert und die Strophen umgeschrieben. Der Sänger sagte vor dem Auftritt, den er seinem verstorbenen Freund widmete: "Ich habe noch nie einen Song für ihn geschrieben. Das war das erste Mal."
Auch der Graf zeigte Emotionen
Seine Performance traf die Kollegen mitten ins Herz. Mark begleitete sich selbst am Piano und sang die meiste Zeit mit geschlossenen Augen. Währenddessen brachen beim Grafen alle Dämme, der hemmungslos weinte. Nach dem Auftritt lagen sich beide Männer in den Armen. Der Graf sagte: "Es war so ein Geschenk, dass du das gemacht hast für uns alle." Am Ende wählte er Forsters Cover zum Song des Abends. Forster selbst sagte über seinen ersten Tränen-Moment im TV: "Ich heule nicht oft und nicht so gerne. Aber ich konnte nicht anders."
Dieser bewegende Abend wird den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben und zeigt einmal mehr, wie Musik Herzen öffnen und Emotionen freisetzen kann.



