Schwerin präsentiert Malereien von Armin Mueller-Stahl im Schleswig-Holstein-Haus
Schwerin zeigt Bilder von Armin Mueller-Stahl

Schwerin zeigt Bilder von Armin Mueller-Stahl

Eine besondere Ausstellung mit Malereien des renommierten Schauspielers Armin Mueller-Stahl öffnet am Sonnabend in Schwerin. Unter dem Titel „Armin Mueller-Stahl - Filme Farben Formen“ präsentiert das Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus bis zum 25. Mai zahlreiche Arbeiten auf Leinwand und Papier. Die Schau ist ein gemeinsames Projekt von Filmland Mecklenburg-Vorpommern und dem Kulturforum anlässlich des Filmkunstfestes Anfang Mai in der Landeshauptstadt.

Ehrung für ein vielseitiges Lebenswerk

Während der 35. Ausgabe des Festivals wird Mueller-Stahl mit dem Ehrenpreis „Goldener Ochse“ für sein langjähriges und vielseitiges künstlerisches Wirken ausgezeichnet. Der 1930 in Tilsit (Ostpreußen) geborene Künstler zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielern des 20. Jahrhunderts. Nach einem Studium der Musik wandte er sich in den 1950er Jahren der Schauspielerei zu und wurde zu einer prägenden Figur des Theaters und Films in der DDR.

Nach seiner Ausreise aus der DDR 1980 setzte Mueller-Stahl seine Karriere in der Bundesrepublik und international fort. Er arbeitete unter anderem mit Rainer Werner Fassbinder, István Szabó und Costa-Gavras. 1997 wurde er für den Oscar nominiert, was seine internationale Anerkennung unterstreicht.

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Praktische Informationen zur Ausstellung

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, was den Zugang zu dieser kulturellen Veranstaltung besonders attraktiv macht. Die Ausstellung ist jeweils von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Die Eröffnung am 18. April um 12 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus wird musikalisch von der Cellistin Theresa Roettig und Peer Cladow am Klavier begleitet.

Weitere kulturelle Highlights in Schwerin

Als „Warm up“ zum Filmkunstfest ist ein weiterer Star in Schwerin zu erleben. Der Schauspieler Henry Hübchen kommt am 22. April in die Landeshauptstadt. Im Gepäck hat er einen Klassiker des DDR-Films: Den Defa-Spielfilm „Jakob der Lügner“ aus dem Jahr 1974, den Regisseur Frank Beyer nach dem erfolgreichen Roman von Jurek Becker in Szene setzte. Diese einzige für den Oscar nominierte DDR-Produktion machte auch Armin Mueller-Stahl bekannt und zeigt die enge Verbindung zwischen den verschiedenen künstlerischen Projekten in Schwerin.

Die Ausstellung bietet somit nicht nur einen Einblick in das malerische Schaffen Mueller-Stahls, sondern ist eingebettet in ein umfassendes kulturelles Programm, das die Bedeutung der Film- und Kunstszene in Mecklenburg-Vorpommern hervorhebt.

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