Timo Boll über Hollywood: Tischtennis-Star vergleicht Timothée Chalamet mit Leistungssportlern
Boll: Chalamet arbeitet wie ein Leistungssportler

Tischtennis-Ikone Timo Boll entdeckt Parallelen zwischen Hollywood und Leistungssport

Die deutsche Tischtennis-Legende Timo Boll hat einen ungewöhnlichen Karriereschritt gewagt und ist in der Filmwelt angekommen. In dem preisgekrönten Film Marty Supreme übernahm der 44-jährige Sportler eine kleine Nebenrolle an der Seite des Hollywood-Stars Timothée Chalamet. Nach den intensiven Dreharbeiten in New York zog Boll faszinierende Vergleiche zwischen der Arbeitsweise von Schauspielern und professionellen Athleten.

Fokussiert wie ein Champion: Boll bewundert Chalamets Professionalität

„Timothée ist extrem wissbegierig, respektvoll und höflich“, berichtete Boll im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. „Aber wenn er am Filmset arbeitet, dann nimmt er rechts und links nichts mehr wahr. Diese absolute Konzentration erinnert mich stark an uns Leistungssportler.“

Der Rekord-Europameister erklärte weiter: „Während eines Wettkampfs schotten wir uns komplett ab. Dann gibt es keine Autogramme, keine ausgedehnten Gespräche. Man bewahrt alle Energie für das Wesentliche auf.“ Genau diese mentale Disziplin habe er auch bei Chalamet beobachtet, der „wie ein echter Leistungssportler“ arbeite.

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Historischer Film mit Oscar-Nominierungen

Der Film Marty Supreme erzählt die bewegende Geschichte des amerikanischen Tischtennis-Spielers Marty Reisman, der in den 1950er Jahren die Sportwelt prägte. Die Produktion wurde für insgesamt neun Oscars nominiert und startet ab diesem Donnerstag in den deutschen Kinos. Für Boll markiert die Rolle einen besonderen Moment, nachdem er im vergangenen Jahr seine aktive Sportkarriere beendet hatte.

Die Zusammenarbeit mit dem international gefeierten Schauspieler Timothée Chalamet beschreibt Boll als bereichernde Erfahrung, die ihm neue Perspektiven auf professionelles Engagement eröffnete. „Es war faszinierend zu sehen, wie ähnlich die Herangehensweisen in scheinbar so unterschiedlichen Welten sein können“, resümierte der Tischtennis-Star.

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