Visionen für die Lichtenburg 2.0: Bürger und Experten entwickeln beim Kolloquium in Prettin neue Ideen für die Gedenkstätte
Am 18. April findet eine Gesprächsrunde in der Lichtenburg statt, die den Austausch und konkrete Konzepte für die Gedenkstätte in den Mittelpunkt stellt. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen, an diesem bedeutenden Ereignis teilzunehmen und ihre Perspektiven einzubringen.
Historischer Ort mit modernen Visionen
Der Zellenbau der Lichtenburg zeugt von vielen Zeitschichten und dient als eindrucksvolles Symbol der Vergangenheit. Ein Modell von Studierenden der FH Aachen, erstellt von Gero Mutz und Shirley Peters, präsentiert einen innovativen Entwurf, wie dieses Gebäude künftig nutzbar gemacht werden könnte. Dieser und weitere Entwürfe bilden die Grundlage für das bevorstehende Kolloquium in der Gedenkstätte im April, das unter dem Titel „Visionen für die Lichtenburg 2.0“ steht.
Details zur Veranstaltung
Die Gedenkstätte KZ Lichtenburg Prettin öffnet am Samstag, den 18. April, ihre Türen für ein Kolloquium, das sich mit der zentralen Frage beschäftigt: Wie könnte die Gedenkstätte künftig aussehen? Die Veranstaltung knüpft an das gleichnamige Projekt an, das bereits in der Öffentlichkeit auf Interesse gestoßen ist. Gedenkstättenleiterin Melanie Engler erläutert im Gespräch, dass der Tag sich an ein breites Publikum richtet, darunter:
- Lokale Bürger, die sich für die Geschichte engagieren
- Experten aus den Bereichen Denkmalpflege und Museumspädagogik
- Studierende und akademische Kreise
Geplant sind interaktive Diskussionen, Präsentationen der studentischen Entwürfe und Workshops, um praktische Lösungen zu erarbeiten. Das Kolloquium zielt darauf ab, eine nachhaltige und inklusive Zukunft für die Gedenkstätte zu gestalten, die sowohl der historischen Bedeutung als auch modernen Bildungsbedürfnissen gerecht wird.
Bedeutung der Bürgerbeteiligung
Die Einbeziehung der Öffentlichkeit ist ein Kernaspekt dieses Projekts. Durch die aktive Teilnahme können Bürger ihre Ideen und Wünsche einbringen, was zu einem lebendigeren und zugänglicheren Gedenkort führen soll. Melanie Engler betont, dass solche Initiativen entscheidend sind, um das kulturelle Erbe zu bewahren und gleichzeitig neue Generationen anzusprechen.
Insgesamt bietet das Kolloquium eine einzigartige Gelegenheit, die Vergangenheit mit innovativen Zukunftsvisionen zu verbinden und die Lichtenburg als Ort des Lernens und der Reflexion weiterzuentwickeln.



