Am Samstag, dem 25. April, jährte sich die Schlacht an der Dessauer Elbbrücke zum 400. Mal. Aus diesem Anlass wurde in Roßlau eine Gedenktafel enthüllt, die an die historisch bedeutsame Auseinandersetzung erinnert. Die Enthüllung fand im Beisein von Roßlaus Ortsbürgermeister Laurens Nothdurft, Erik Köhler vom Militärhistorischen Museum und Detlef Güth von der AG Heimatgeschichte Roßlau statt.
Die Schlacht im Jahr 1625
Vor 400 Jahren standen sich die Heere von Wallenstein und Mansfeld gegenüber. Wallenstein ließ auf der Roßlauer Seite der Elbe eine Schanze errichten, während Mansfeld von Zerbst aus anrückte, um diese einzunehmen. Am 25. April 1625 begann die Schlacht bei Roßlau, die tausenden Soldaten das Leben kostete. Sie gilt als eine entscheidende Episode des Dreißigjährigen Krieges, dessen Ausmaß zu jener Zeit noch niemand absehen konnte.
Bedeutung der Gedenktafel
Die neue Gedenktafel soll an dieses tragische Ereignis erinnern und die Erinnerung an die Schlacht wachhalten. Sie wurde von der Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte Roßlau initiiert und mit Unterstützung des Militärhistorischen Museums realisiert. Neben der Tafelenthüllung fanden weitere Veranstaltungen statt, die an die historischen Geschehnisse erinnerten.
Die Schlacht an der Dessauer Elbbrücke war ein wichtiger Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg. Sie zeigte die strategische Bedeutung der Elbbrücke und der Region um Dessau-Roßlau. Die Gedenktafel soll künftigen Generationen die Geschichte nahebringen und mahnen, die Schrecken des Krieges nicht zu vergessen.



