Tragisches Ende eines Hollywood-Schurken: Peter Greene stirbt durch versehentlichen Selbstschuss
Die Filmwelt trauert um ein markantes Gesicht: Peter Greene, der durch seine Rollen als eiskalter Bösewicht in Kultfilmen wie „Pulp Fiction“ und „Die Maske“ bekannt wurde, ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Besonders tragisch sind die Umstände seines Todes, der sich in seinen eigenen vier Wänden in New York ereignete.
Polizei findet Leichnam in Manhattaner Wohnung
Bereits im vergangenen Dezember entdeckten Einsatzkräfte den leblosen Körper des Schauspielers in seiner Wohnung in der Clinton Street in Manhattan. Ein Nachbar hatte die Polizei alarmiert, nachdem die ganze Nacht laut Musik aus Greenes Apartment dröhnte, aber niemand die Tür öffnete. Als die Beamten die Wohnung stürmten, fanden sie Greene tot auf. Er wurde noch vor Ort für tot erklärt, und es gab zunächst keine Hinweise auf ein Verbrechen.
Obduktion bestätigt unfassbaren Unfall
Das jetzt vorliegende Obduktionsergebnis bringt schockierende Details ans Licht. Laut dem US-Portal „TMZ“ hat sich der Schauspieler versehentlich selbst erschossen. Der Gerichtsmediziner bestätigte, dass Greene sich mit einer Kugel in die linke Achselhöhle traf. Das Projektil zerfetzte die lebenswichtige Arteria brachialis, auch Oberarmarterie genannt, die den gesamten Arm bis zur Hand mit Blut versorgt. Peter Greene hatte keine Überlebenschance und verblutete qualvoll. Die Polizei stuft den Fall offiziell als Unfall ein.
Karriere als unvergesslicher Schurke
Peter Greene prägte seit den frühen 1990er Jahren das Kino mit seinen intensiven Darstellungen. Seinen Durchbruch hatte er 1994 als skrupelloser Gangsterboss Dorian Tyrell in „Die Maske“. Sein Manager Gregg Edwards schwärmt rückblickend: „Wohl seine beste Rolle!“ Unvergessen bleibt auch sein Auftritt als sadistischer Wachmann Zed in Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“, der ihn zur absoluten Kultfigur machte. Weitere markante Rollen spielte er an der Seite von Halle Berry im Psycho-Thriller „The Rich Man’s Wife“ (1996).
Trauer in der Filmwelt
Der Tod des Charakterdarstellers trifft die Branche schwer. Erst im Januar sollte Greene am Set für den Film „Mascots“ an der Seite von Mickey Rourke drehen. Stattdessen trauern nun Kollegen und Fans um einen Schauspieler, der mit seiner Präsenz und Vielseitigkeit das Hollywood-Kino bereicherte. Sein Vermächtnis als unverwechselbarer Bösewicht bleibt in Filmgeschichte und Popkultur fest verankert.



