Tödliche Verkehrsunfälle in Bayern und Baden-Württemberg
In zwei deutschen Bundesländern haben sich am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag schwere Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang ereignet. Sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg kamen Fahrer ums Leben, nachdem ihre Fahrzeuge gegen feste Hindernisse prallten und in Brand gerieten.
Tesla-Unfall in Roßhaupten: Fahrer (59) stirbt
Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Kreisstraße OAL 1 zwischen Roßhaupten und Seeg im bayerischen Landkreis Ostallgäu zu einem folgenschweren Unfall. Ein 59-jähriger Fahrer kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum.
„Der Tesla ging sofort in Flammen auf und brannte vollständig aus“, berichtete ein Polizeisprecher. Der Fahrer hatte keine Überlebenschance und verstarb noch an der Unfallstelle. Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall und das anschließende Feuer völlig zerstört.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 50.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Kreisstraße mehrere Stunden vollständig gesperrt. Die Polizeiinspektion Füssen ermittelt derzeit die genaue Unfallursache.
Weiterer tödlicher Unfall in Göppingen
In der Nacht zum Freitag ereignete sich ein weiterer schwerer Verkehrsunfall in Göppingen, Baden-Württemberg. Gegen 3:15 Uhr kam ein VW auf der Eichertstraße von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Brückenpfeiler.
Durch den heftigen Aufprall war das Fahrzeug kaum noch als solches zu erkennen. Der Fahrer oder die Fahrerin – die Identität konnte aufgrund der schweren Verletzungen bislang nicht festgestellt werden – starb noch an der Unfallstelle. Weitere Personen befanden sich nicht in dem Fahrzeug.
Die Eichertstraße ist derzeit noch voll gesperrt. Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. Bemerkenswert ist, dass sich an derselben Stelle bereits vor etwa einem Jahr ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet hatte.
Einsatzkräfte im Großeinsatz
Bei beiden Unfällen waren zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz:
- In Göppingen: Drei Streifenwagen und sechs Polizeibeamte sowie die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften
- In Roßhaupten: Mehrere Polizei- und Feuerwehreinheiten zur Unfallaufnahme und Bergung
Den Einsatzkräften bot sich an beiden Unfallorten ein erschütternder Anblick: völlig zerstörte Fahrzeuge, verstreute Trümmerteile und ausgebrannte Wracks.
Die Polizei in beiden Bundesländern setzt ihre Ermittlungen fort, um die genauen Ursachen der beiden tragischen Unfälle aufzuklären. Beide Straßenabschnitte mussten für den Verkehr gesperrt werden, was zu erheblichen Behinderungen führte.



