Dreifach-Crash nach missglücktem Überholvorgang: Fast 30.000 Euro Schaden auf Kreisstraße
Auf der Kreisstraße 2069 zwischen Zörbig und Sandersdorf hat sich am Sonnabend, dem 18. April, ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Die Polizei meldet, dass der Vorfall gegen 10.40 Uhr durch ein riskantes Überholmanöver ausgelöst wurde.
Überholversuch scheitert an Gegenverkehr
Ein 33-jähriger Fahrer eines Volkswagen versuchte, zwei vor ihm fahrende Autos zu überholen. Aufgrund von plötzlich auftauchendem Gegenverkehr konnte er den Überholvorgang jedoch nicht abschließen und musste zwischen die beiden Fahrzeuge zurückscheren. Dabei bremste er abrupt und stark ab, was eine kritische Situation verursachte.
Kettenreaktion führt zu Auffahrunfall
Der direkt hinter dem VW fahrende 66-jährige Mercedes-Fahrer reagierte sofort mit einer Notbremsung, konnte aber die Kollision nicht mehr verhindern. Er fuhr mit voller Wucht auf den Volkswagen auf. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der VW nach vorne geschoben wurde und wiederum auf den vorausfahrenden Fiat eines 62-jährigen Fahrers prallte.
Erheblicher Sachschaden, aber keine Verletzten
An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei schätzt die Gesamtschadenssumme auf etwa 28.000 Euro. Glücklicherweise blieben alle Insassen unverletzt, was die Situation entschärfte. Die Beamten nahmen den Unfall umfassend auf und leiteten die notwendigen Maßnahmen ein.
Folgen für den Unfallverursacher
Der 33-jährige VW-Fahrer, der das missglückte Überholmanöver initiierte, wird als Unfallverursacher eingestuft. Ihn erwartet nun ein Bußgeldverfahren, da sein Verhalten die gefährliche Kettenkollision auslöste. Die Polizei betont die Wichtigkeit defensiver Fahrweise und warnt vor überhasteten Überholmanövern auf engen Straßen.
Der Vorfall unterstreicht erneut die Risiken im Straßenverkehr und die Bedeutung vorausschauenden Fahrens, um solche Unfälle zu vermeiden.



