Ex-Busfahrer erfindet geniale Anti-Rutsch-Lösung für vereiste Höfe
Ex-Busfahrer baut eigene Anti-Rutsch-Schuhe (16.02.2026)

Ex-Busfahrer erfindet geniale Anti-Rutsch-Lösung für vereiste Höfe

In Boitzenburg hat ein ehemaliger Busfahrer aus purer Not eine einfache, aber äußerst effektive Lösung gegen rutschige Winterböden entwickelt. Bernd Peglow, ein Senior, der täglich seinen Hof bewältigen muss, hatte die Nase voll von den gefährlichen Zuständen und griff kurzerhand selbst zum Werkzeug.

Spiegelglatter Hof inspiriert zu kreativer Lösung

An einem Freitagmorgen stand Bernd Peglow vor seinem vereisten Hof und zögerte. Statt sich der Rutschgefahr auszusetzen, entschied er sich blitzschnell: „Ich baue mir geeignete Schuhe.“ Ohne lange zu überlegen, nahm der praktisch veranlagte Senior ein altes Paar Stiefel zur Hand und entwickelte ein simples, aber geniales System.

Seine Methode: Er bohrte acht Schrauben in ein Holzbrett, sodass diese wie Spikes herausragten, und befestigte das Brett mit einem Kabelbinder an seinen Schuhen. „Das Gute daran ist, dass ich das Brett wegdrehen und die Schrauben bei Verschleiß einfach austauschen kann“, erklärt Peglow stolz. Die Konstruktion erwies sich als überraschend stabil und bietet exzellenten Halt auf glatten Flächen.

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Praktischer als teure Handelsware

In den vergangenen Tagen hat Bernd Peglow seine selbstgebauten Anti-Rutsch-Schuhe bereits vielfach getestet. „Damit hole ich Holz, füttere die Hühner, die Wachteln und schaue nach dem Hund“, berichtet er. Seine Frau Sibylle blickte neidisch auf die praktische Erfindung und kaufte sich im Sanitärhaus ein Paar handelsübliche Schuhspikes.

Doch der Vergleich fiel eindeutig aus: „Die waren nicht nur viel teurer, sondern funktionieren auch nicht so gut wie die von meinem Mann“, resümierte sie. Während die professionellen Spikes enttäuschten, erwies sich die hausgemachte Variante als robust und zuverlässig – wenn auch nicht unbedingt modisch.

Test anderer Methoden zeigt Schwächen

Das Paar aus Boitzenburg meldete sich nach einem Aufruf der Redaktion, die verschiedene Methoden gegen Rutschgefahr testete. Bernd Peglow hatte bereits die gängige Methode ausprobiert, bei der man eine Socke über den Schuh zieht. „Das bringt nichts. Sobald die Socke nass wird, rutscht man“, urteilt er.

Eine andere Variante, bei der mehrere Kabelbinder am Schuh befestigt werden, scheiterte am handwerklichen Ungeschick der Tester. Im Gegensatz dazu überzeugt Peglows Erfindung durch ihre Einfachheit und Effektivität.

Vorbereitung auf den nächsten Eisregen

Auch wenn es momentan taut, ist der nächste Eisregen sicher nicht weit. Es lohnt sich daher, gut vorbereitet zu sein. Die Geschichte von Bernd Peglow zeigt, dass mit ein wenig Kreativität und handwerklichem Geschick kostengünstige und praktische Lösungen gefunden werden können.

Welche Ideen haben Sie, um sicher über vereiste Höfe, Gehwege und Straßen zu laufen? Teilen Sie uns Ihre Tipps gern mit! Schreiben Sie einfach eine E-Mail an [email protected].

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