Wäschetrockner regelmäßig reinigen: So sparen Sie Energie und Geld
Im Haushalt gibt es Geräte, die zuverlässig ihren Dienst verrichten, bei der Reinigung jedoch häufig vernachlässigt werden. Gehört Ihr Wäschetrockner zu diesen unterschätzten Helfern? Dann sollten Sie ihm öfter Aufmerksamkeit schenken, denn eine regelmäßige Pflege lohnt sich in mehrfacher Hinsicht.
Flusen entfernen für mehr Effizienz
Verstopfte Flusensiebe stellen ein häufiges Problem dar. Sie verlängern die Trocknungszeit erheblich und treiben die Stromkosten in die Höhe. Experten empfehlen, das Flusensieb nach jedem Trockengang zu reinigen. Flusen lassen sich mit der Hand abstreifen, für schwer zugängliche Ecken eignet sich eine kleine Bürste oder der Staubsauger.
Trommel und Sensoren sauber halten
Eine verschmutzte Trommel kann frisch gewaschene Wäsche mit Flecken versehen. Reinigen Sie Trommel und Rippen regelmäßig mit einem leicht feuchten Tuch. Für Kalkablagerungen empfiehlt sich ein Tuch mit Reinigungsmittel auf Zitronensäurebasis. Wischen Sie vorsichtig über das Innere, bis der Kalk verschwindet. Diese Maßnahme schützt auch die Feuchtesensoren des Geräts, die bei Verschmutzung die Restfeuchte nicht mehr korrekt erkennen können. Die Folge: Die Effizienz leidet oder der Trocknungsvorgang wird vorzeitig beendet. Nach der Reinigung sollte die Trommel gründlich austrocknen.
Kondensator und Wassertank pflegen
Flusen lagern sich auch am Kondensator ab. Mindestens alle drei Monate sollten Sie diese vorsichtig mit einem Tuch entfernen. Bei starker Verschmutzung kann der Kondensator entnommen und unter fließendem Wasser in Badewanne oder Waschbecken gespült werden. Die Lamellen lassen sich behutsam mit der Brause abduschen. Bei selten genutzten Trocknern kann stehendes Wasser im Wassertank unangenehme Gerüche verursachen. Spülen Sie den Tank daher regelmäßig mit klarem Wasser aus.
Energiespartipps für den Trocknerbetrieb
Regelmäßige Reinigung ist wichtig, doch der Trocknungsprozess selbst verbraucht viel Strom. Verbraucherzentralen raten zu Geräten mit hoher Energieeffizienz, insbesondere zu Wärmepumpentrocknern. Kondenstrockner ohne Wärmepumpentechnik oder Ablufttrockner haben einen deutlich höheren Stromverbrauch. Bei Ablufttrocknern muss die feuchte Luft zudem über einen Schlauch nach außen geleitet werden.
Weitere Spartipps:
- Schleudern Sie die Wäsche in der Waschmaschine vorab gründlich – ideal sind 1.400 oder 1.600 Umdrehungen pro Minute. So reduzieren Sie die Trocknungszeit erheblich.
- Sortieren Sie die Wäsche nach Feuchtigkeit, bevor sie in den Trockner kommt. Ein einzelnes nasses Stück kann den Trockner unnötig lange laufen lassen.
- Nutzen Sie Online-Rechner der Verbraucherzentralen, um die langfristigen Kosten für Kauf und Betrieb eines neuen Wäschetrockners zu ermitteln.
Mit diesen Maßnahmen schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und verlängern die Lebensdauer Ihres Geräts.



