Finanzielle Engpässe im Iran-Krieg: Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden
Finanzielle Engpässe: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Finanzielle Engpässe im Iran-Krieg: Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

Angesichts steigender Preise durch den Iran-Krieg schrumpfen die finanziellen Rücklagen vieler Menschen in Deutschland. Eine aktuelle Umfrage der Auskunftei Schufa unter 1.000 Befragten zeigt alarmierende Zahlen: 36 Prozent fürchten, dass ihre finanziellen Polster nicht ausreichen werden, während 16 Prozent ihre Rücklagen bereits aufgebraucht haben und weitere 22 Prozent überhaupt keine Rücklagen besaßen.

Gefährliche Fallen bei Geldknappheit

Die Verbraucherzentralen warnen dringend vor vorschnellen Entscheidungen in finanziell angespannten Situationen. Grundsätzlich gilt: Lassen Sie sich weder von Kreditgebern noch von Inkassounternehmen unter Druck setzen. Entscheiden Sie stattdessen nach objektiven Kriterien, was für Ihre Existenzsicherung im Moment absolut notwendig ist.

Diese fünf Dinge sollten Sie unbedingt vermeiden:

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  1. Den Dispo vollständig ausreizen: Der Dispokredit sollte höchstens kurzfristig genutzt werden, um vorübergehende Engpässe zu überbrücken. Als teurer Überziehungskredit mit oft hohen Zinsen sollten Sie ihn möglichst nicht ausschöpfen.
  2. Auf unseriöse Kleinkredite hereinfallen: Selbst bei großem finanziellem Druck sollten Sie keine Angebote von zweifelhaften Kreditvermittlern annehmen, die schnelle Hilfe versprechen. Im schlimmsten Fall erhalten Sie statt eines Kredits nur eine Rechnung – etwa für eine Prepaid-Kreditkarte mit zusätzlichen Abo-Kosten.
  3. Vermeintlich lukrative Nebenjobs annehmen: Angebote für schnelles Geld mit einfachen Aufgaben im Homeoffice wirken verlockend, sind aber oft unseriös. Sie können zu Identitätsdiebstahl oder finanziellen Verlusten führen, etwa durch Vorkasse-Betrug.
  4. Laufende Kredite unbedacht umschulden: Wer laufende Kreditraten nicht mehr bedienen kann, sollte kritisch prüfen, ob der Abschluss eines neuen Kreditvertrags zur Ablösung des alten Vertrags wirklich sinnvoll ist. Eine solche Umschuldung ist laut den Verbraucherzentralen nur in wenigen Ausnahmefällen sinnvoll.
  5. Wichtige Verträge vorschnell kündigen: Kündigen Sie Riester-Verträge oder Lebensversicherungen nicht übereilt. Informieren Sie sich vorher gründlich und prüfen Sie Alternativen wie Beitragsreduzierung oder -freistellung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie nur im absoluten Notfall kündigen.

Zahlungen priorisieren und professionelle Hilfe suchen

Wenn das Geld nicht mehr für alle Ausgaben reicht, empfehlen die Verbraucherzentralen eine klare Priorisierung der Zahlungen. Verschaffen Sie sich zunächst einen umfassenden Überblick über alle offenen Rechnungen und entscheiden Sie dann, was für die Sicherung Ihrer Existenz unverzichtbar ist – insbesondere Miete, Energiekosten und Lebensmittel.

Wer Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, sollte frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Kostenlose oder günstige Schuldnerberatung bieten staatlich anerkannte Stellen wie Wohlfahrtsverbände, Kommunen oder Verbraucherzentralen. Betroffene finden entsprechende Beratungsangebote in ihrer Nähe über spezialisierte Online-Portale.

Die Experten betonen: In finanziell schwierigen Zeiten ist besonnene Entscheidungsfindung entscheidend. Vermeiden Sie impulsive Reaktionen und setzen Sie auf strukturierte Lösungen mit professioneller Unterstützung, um langfristige finanzielle Schäden zu verhindern.

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