Köthen plant öffentliche Toilette und Grünfläche auf ehemaligem Möbelhaus-Gelände
Köthen: Toilette und Grünfläche auf Möbelhaus-Brache geplant

Neue Nutzung für Brachfläche in Köthen: Toilette und Grünanlage im Gespräch

In Köthen wird intensiv über die Zukunft der Abrissfläche des ehemaligen Möbelkaufhauses in der Schalaunischen Straße 28 diskutiert. Die Fraktion IG BWK im Stadtrat hat einen konkreten Vorschlag vorgelegt, der aktuell in den zuständigen Ausschüssen besprochen wird.

Vorschlag der IG BWK: Öffentliche Infrastruktur und Begrünung

Die Idee sieht vor, auf dem brachliegenden Grundstück eine öffentlich zugängliche Toilette mit einem separaten Wickelraum für Babys zu errichten. Zusätzlich soll die Fläche durch eine kleine Grünanlage aufgewertet werden. Dies würde nicht nur die städtische Infrastruktur verbessern, sondern auch das Stadtbild in diesem Bereich deutlich verschönern.

Die Fraktion betont, dass solche Projekte die Lebensqualität in der Innenstadt steigern und gleichzeitig eine sinnvolle Nachnutzung für leerstehende Flächen darstellen. Die Planungen befinden sich noch in einem frühen Stadium, erste Visualisierungen zeigen jedoch bereits mögliche Gestaltungsoptionen für das Gebäude und die Grünfläche.

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Bundesförderung als mögliche Finanzierungsquelle

Ein wichtiger Aspekt der Diskussion ist die Finanzierung des Vorhabens. Die IG BWK verweist dabei auf mögliche Fördermittel aus Kreditprogrammen des Bundes, die für städtebauliche Maßnahmen und die Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur zur Verfügung stehen. Die genaue Rolle dieser Programme wird in den kommenden Beratungen näher untersucht.

Experten weisen darauf hin, dass solche Projekte oft von einer Kombination aus kommunalen Mitteln und Bundesförderung profitieren können. Die Stadt Köthen prüft nun, inwieweit die vorgeschlagene Nutzung mit den vorhandenen Fördermöglichkeiten vereinbar ist und welche weiteren Schritte notwendig sind.

Hintergrund: Abriss des Möbelkaufhauses im Frühjahr 2025

Das Möbelkaufhaus in der Schalaunischen Straße 28 wurde im Frühjahr 2025 abgerissen, seitdem liegt die Fläche brach. Die Diskussion über eine Nachnutzung gewinnt nun an Fahrt, da sich die Stadtverwaltung und die politischen Gremien mit der Frage beschäftigen, wie solche innerstädtischen Lücken sinnvoll geschlossen werden können.

Bürgerinnen und Bürger zeigen sich interessiert an der Entwicklung, viele begrüßen die Idee einer öffentlichen Toilette und mehr Grünflächen in der Innenstadt. Die weiteren Beratungen in den Ausschüssen werden zeigen, ob der Vorschlag der IG BWK tatsächlich umgesetzt werden kann und welche zeitlichen Perspektiven dafür bestehen.

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