Désirée Nosbusch sorgt mit Testament für klare Verhältnisse
Die bekannte Schauspielerin und Moderatorin Désirée Nosbusch hat bereits alle wichtigen Regelungen für ihren letzten Willen getroffen. In einem Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen erklärte die 61-Jährige, dass sie ihr Testament und ihre Patientenverfügung vor etwa eineinhalb Jahren festgelegt habe.
Keine Unordnung für die Liebsten hinterlassen
„Wenn mir morgen etwas passieren sollte – was ich natürlich nicht hoffe –, dann möchte ich meinen liebsten Menschen keine Unordnung hinterlassen“, sagte Nosbusch. Die gebürtige Luxemburgerin, die allein mit ihrem Hund lebt und viel unterwegs ist, betonte die Wichtigkeit, solche Angelegenheiten frühzeitig zu regeln.
Sie führte aus, dass niemand in einem Moment der Trauer nach ihrem Tod Fragen zu ihrer Beerdigung oder einer Patientenverfügung stellen müsse. „Meine Kinder wissen, was ich mir wünsche. Es ist geklärt, was mit meinem Hund geschieht, wie meine Beerdigung aussehen soll – all das“, so Nosbusch.
Erleichterung durch schriftliche Festlegung
Die Schauspielerin, die zwei erwachsene Kinder hat, beschrieb die emotionale Entlastung, die mit der Dokumentation einhergeht. „Und offen gesagt: Es tut gut, das einmal niederzuschreiben. Dann ist es aus dem Kopf“, erklärte sie. Dieser Schritt ermögliche ihr, mit einem beruhigten Gewissen ihrem Alltag nachzugehen.
Aktuell ist Nosbusch in der Hauptrolle des ZDF-Thrillers „In fremden Händen“ zu sehen. Ihren internationalen Durchbruch als Schauspielerin erlebte sie mit der Serie „Bad Banks“ aus dem Jahr 2018, in der sie eine skrupellose Investmentbankerin verkörperte.
Die frühzeitige Regelung von Testament und Patientenverfügung ist ein Thema, das viele Menschen beschäftigt, doch oft aus Unsicherheit oder Aufschub vernachlässigt wird. Nosbusch setzt mit ihrer Offenheit ein Beispiel für die Bedeutung, persönliche Angelegenheiten in geordnete Bahnen zu lenken, um Angehörige in schwierigen Zeiten zu entlasten.



