Mediensucht als größte Sorge: Eltern fühlen sich über Online-Aktivitäten ihrer Kinder gut informiert
Mediensucht: Eltern gut über Online-Aktivitäten informiert

Mediensucht als größte Sorge: Eltern fühlen sich über Online-Aktivitäten ihrer Kinder gut informiert

Eine aktuelle repräsentative Umfrage bringt überraschende Erkenntnisse zum Thema Kinder und digitale Medien ans Licht. Trotz weit verbreiteter Ängste vor einem problematischen Umgang mit sozialen Netzwerken und Online-Angeboten zeigt die Untersuchung: Die meisten Eltern fühlen sich gut darüber informiert, was ihr Nachwuchs im Internet treibt.

Umfrageergebnisse im Detail

Die Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse wurde vom 30. Januar bis 16. Februar bundesweit durchgeführt. Befragt wurden 1.001 Eltern mit Kindern im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild:

  • Die Hälfte der Eltern (50 Prozent) fühlt sich eher gut über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder informiert
  • 24 Prozent der Befragten geben sogar an, sich sehr gut informiert zu fühlen
  • Dennoch fühlt sich ein Fünftel (20 Prozent) der Eltern schlecht darüber informiert, was ihr Kind im Internet ansieht, welche Spiele es spielt und was es postet

Mediensucht als dominierende Befürchtung

Die größte Sorge der Eltern bleibt trotz des insgesamt guten Informationsstands die mögliche Entwicklung einer Mediensucht. 53 Prozent der befragten Eltern befürchten, dass ihr Kind mediensüchtig werden könnte. Diese Befürchtung übertrifft alle anderen Sorgen im Zusammenhang mit dem digitalen Medienkonsum deutlich.

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Die KKH Kaufmännische Krankenkasse, die die Studie in Auftrag gegeben hat, zählt mit über 1,5 Millionen Versicherten zu den großen bundesweiten Krankenkassen. Die Umfrageergebnisse liefern wichtige Einblicke in das aktuelle Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen sowie in die Wahrnehmung und Sorgen ihrer Eltern.

Die Studie zeigt deutlich, dass die Diskussion um den Umgang mit digitalen Medien in Familien weiterhin von der Sorge um eine mögliche Suchtentwicklung geprägt ist, auch wenn viele Eltern sich grundsätzlich gut über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder informiert fühlen.

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