Stadtrat beschließt Kita-Schließung in Querfurt trotz Elternprotesten
Kita-Schließung in Querfurt: Stadtrat entscheidet trotz Protest

Stadtrat beschließt Kita-Schließung in Querfurt trotz Elternprotesten

Die Kinderzahlen in der Quernestadt Querfurt sinken kontinuierlich. Diese demografische Entwicklung hat direkte Auswirkungen auf die städtischen Kindertagesstätten, die zunehmend weniger ausgelastet sind. Als Konsequenz daraus hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Betreiber, der Volkssolidarität Saale-Kyffhäuser, die Zusammenlegung zweier Einrichtungen vorgeschlagen. Dieser Vorschlag stieß jedoch auf erbitterten Widerstand betroffener Eltern.

Symbolischer Protest vor der Entscheidung

Am Donnerstagabend versammelten sich besorgte Eltern vor dem Kulturhaus in Leimbach, um ihren Unmut über die geplante Schließung der Kita "Sonnenkäfer" kundzutun. Mit einer eindrucksvollen und emotionalen Aktion schmückten sie den Platz vor dem Gebäude. In langen Reihen stellten sie bunt mit Luftballons verzierte Kinderschuhe auf. Ein großes Schild mit der Aufschrift "Wenn die Kita schließt, stehen diese Schuhe still" unterstrich die Botschaft des Protests. Die Eltern hofften, die Mitglieder des Querfurter Stadtrats mit dieser symbolischen Demonstration noch in letzter Minute umstimmen zu können.

Die Entscheidung des Stadtrats

Trotz der deutlichen Proteste und der emotionalen Appelle der Eltern fällte der Querfurter Stadtrat eine klare Entscheidung. Nach intensiven Beratungen und unter Berücksichtigung der sinkenden Kinderzahlen sowie der daraus resultierenden wirtschaftlichen und organisatorischen Notwendigkeiten beschloss das Gremium die Schließung der Kita "Sonnenkäfer". Die Zusammenlegung mit einer anderen Einrichtung soll nun umgesetzt werden, um die Betreuungskapazitäten besser an die aktuellen Bedürfnisse anzupassen und Ressourcen effizienter zu nutzen.

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Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in der städtischen Kinderbetreuungspolitik und reflektiert die Herausforderungen, denen sich viele Kommunen in Zeiten des demografischen Wandels gegenübersehen. Die Stadtverwaltung betonte, dass alle betroffenen Familien im weiteren Prozess unterstützt und alternative Betreuungsplätze angeboten werden sollen.

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