Paramount-Chef David Ellison veranstaltet Trump-Dinner vor Übernahme von Warner Bros.
Ellison veranstaltet Trump-Dinner vor Warner Bros.-Übernahme

Paramount-Chef David Ellison veranstaltet Trump-Dinner vor entscheidender Übernahme-Genehmigung

In einer politisch brisanten Entwicklung veranstaltet Paramount-Boss David Ellison ein exklusives Dinner zu Ehren von US-Präsident Donald Trump. Dies geschieht zeitgleich mit dem laufenden Genehmigungsverfahren für die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Ellisons Konzern Paramount Skydance.

Fest im Trump Institute of Peace

Wie die US-Medien Breaker und Variety übereinstimmend berichten, soll die Veranstaltung in der kommenden Woche stattfinden. Als Ort dient das ehemalige United States Institute of Peace, das von der US-Regierung kürzlich in Donald J. Trump Institute of Peace umbenannt wurde. Neben dem Präsidenten sollen auch die Washington-Korrespondenten des Paramount-Senders CBS News geehrt werden. Ob Trump tatsächlich teilnimmt, bleibt jedoch unklar. Ein Paramount-Sprecher wollte auf Nachfrage keine weiteren Details zur Veranstaltung preisgeben.

Milliardenschwere Übernahme mit politischen Implikationen

Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance hat einen Wert von 111 Milliarden Dollar. Neben der Zustimmung der Aktionäre benötigt Ellison dafür die Genehmigung staatlicher Aufsichtsbehörden. Besonders pikant: Zum Portfolio von Warner Bros. Discovery gehört der traditionell als liberal geltende Nachrichtensender CNN.

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David Ellison und sein Vater Larry Ellison, Chef des Softwareanbieters Oracle, gelten als enge Unterstützer von Präsident Trump. Kritiker der Fusion befürchten daher eine politische Einflussnahme auf das Programm von CNN und eine weitere Verringerung der Medienvielfalt in den Vereinigten Staaten.

Breiter Widerstand aus der Filmbranche

Mehr als tausend Filmschaffende haben sich in einem offenen Brief gegen die geplante Fusion ausgesprochen. Sie argumentieren, dass die Konzentration in der Unterhaltungsbranche dadurch weiter zunehmen würde – es blieben dann nur noch vier große US-Filmstudios übrig. Zu den prominenten Unterzeichnern gehören Stars wie Jane Fonda, Joaquin Phoenix, Bryan Cranston und Denis Villeneuve.

Experten warnen vor demokratischen Folgen

Die Entwicklung spiegelt einen besorgniserregenden Trend wider: Immer mehr US-Medien geraten unter den Einfluss von Multimilliardären, die sich mit dem amtierenden Präsidenten verbündet haben. Medienexperten warnen vor einer zunehmenden Aushöhlung der demokratischen Grundlagen durch diese Machtkonzentration. Die geplante Fusion von Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery könnte diesen Prozess weiter beschleunigen und die Medienlandschaft in den USA nachhaltig verändern.

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