Caro Worbs startet mit Chris Sommer neue Böhmermann-Show 'ZDF Magazin vor Ort'
Caro Worbs startet neue Böhmermann-Show 'ZDF Magazin vor Ort'

Caro Worbs startet neue Live-Show im Böhmermann-Kosmos

Die Autorin und Darstellerin Caro Worbs, bekannt aus dem „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann, startet gemeinsam mit ihrem Kollegen Chris Sommer eine neue Sendung. Das Format mit dem Titel „ZDF Magazin vor Ort“ feiert am Freitagabend Premiere und ist als Ableger aus dem Böhmermann-Show-Kosmos konzipiert. Geplant sind insgesamt vier Folgen, die im Wechsel von Worbs und Sommer präsentiert werden.

Hommage an das klassische Live-Fernsehen

„Ich bin Jan sehr dankbar dafür, dass er uns die Chance gibt und uns seinen Sendeplatz am Freitagabend anvertraut“, erklärt Caro Worbs im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die 32-Jährige beschreibt die neue Sendung als eine „Hommage an das klassische Live-Fernsehen in seiner ganzen Pracht“. Das Format soll Zuschauer hinaus in die Welt führen und bewusst das Unvorhersehbare des Live-Fernsehens zelebrieren.

Über den genauen Inhalt der ersten Ausgabe, für die Worbs verantwortlich ist, hüllt sich die Autorin in Schweigen. „Live-Fernsehen ist unberechenbar, deshalb kann jederzeit alles passieren“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Das ZDF verrät immerhin, dass sich die erste Folge um die Vulkaneifel drehen wird. „Seismische Aktivitäten stellen die sonst so friedlich quirlige Region auf den Kopf“, heißt es in der offiziellen Ankündigung.

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Vom Böhmermann-Ensemble zur eigenen Sendung

Caro Worbs ist seit 2018 Autorin bei Jan Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“ und übernahm dort zunehmend auch Rollen vor der Kamera. Bekannt wurde sie unter anderem als Polit-Talkerin „Maischbritt di Leronzo“, als Julia-Klöckner-Parodie „Carola Knöckner“ und als Heilpraktikerin „Gabriele Wrobczyk-Engelbrecht“. Ihr zweites Standbein ist der erfolgreiche Podcast „too many tabs“, den sie gemeinsam mit Miguel Robitzky betreibt.

Ein Meilenstein in ihrer Karriere war das Musical „Der Eierwurf von Halle“, bei dem sie als Chefautorin fungierte. „Genau diese Schnittstellen, an denen Realität und Fiktion verschwimmen, interessieren mich in meiner Arbeit am meisten“, betont Worbs. „Aus scheinbaren Belanglosigkeiten große Erzählungen zu entwickeln, macht mir total Spaß.“

Vorbilder und Einflüsse

Für ihre neue Rolle nennt Caro Worbs verschiedene journalistische Vorbilder. „In der langen Tradition der Reporter vor Ort sehe ich mich persönlich ganz klar in der Nachfolge von Antonia Rados. Für die Parts im Studio hingegen ist Susanne Daubner für mich eine absolute Stilikone, an deren Souveränität ich mich orientiere“, erklärt die gebürtige Kölnerin.

Worbs wuchs in Rösrath im Bergischen Land auf, studierte in Bonn Lateinamerika- und Altamerikastudien sowie Humangeographie. „Fernsehmäßig wurde ich dadurch natürlich stark durch den WDR sozialisiert“, reflektiert sie ihre Prägung. Ob sich dieser Einfluss in ihrer neuen Sendung zeigen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Mit „ZDF Magazin vor Ort“ betritt eine erfahrene Satire-Autorin und vielseitige Darstellerin neue Fernseh-Territorien.

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