Betrunkene Fahrerin verursacht in Wismar Unfallserie mit 2,8 Promille und flüchtet
Eine 54-jährige Pkw-Fahrerin hat am Mittwochabend in Wismar unter starkem Alkoholeinfluss eine regelrechte Unfallserie verursacht und anschließend versucht, sich aus dem Staub zu machen. Die Polizei konnte die Frau jedoch stellen und ermittelt nun unter anderem wegen Unfallflucht und Trunkenheit am Steuer.
Sechs Fahrzeuge beschädigt – Zeuge verhindert weitere Flucht
Die betrunkene Fahrerin hatte zunächst in der Straße „Am Salzhaff“ drei parkende Fahrzeuge touchiert und sich danach einfach entfernt. Auf ihrem weiteren Weg in Richtung An der Koggenoor kollidierte ihr Auto dann mit zwei weiteren parkenden Pkw sowie einem Motorrad. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete, wie die Frau ihr Fahrzeug ein Stück entfernt abstellte, und alarmierte sofort die Polizei. Der Zeuge hinderte die Fahrerin zudem daran, erneut zu flüchten, bis die Beamten eintrafen.
Atemalkoholtest ergibt 2,8 Promille – Polizei zieht Konsequenzen
Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizei ergab ein Atemalkoholtest bei der 54-Jährigen einen Wert von 2,8 Promille. Angesichts dieses extrem hohen Wertes ordneten die Beamten umgehend eine Blutprobenentnahme an, um den Alkoholgehalt im Blut genau zu bestimmen. Zusätzlich zog die Polizei die Fahrzeugschlüssel ein, um eine weitere Fahrt unter Alkoholeinfluss zu verhindern. Der Gesamtschaden an den sechs beschädigten Fahrzeugen beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 3000 Euro.
Ermittlungen laufen – Konsequenzen für die Fahrerin drohen
Die Polizei ermittelt nun intensiv in diesem Fall. Neben der Unfallflucht stehen vor allem die Trunkenheit am Steuer und die Gefährdung des Straßenverkehrs im Fokus. Die 54-jährige Fahrerin muss mit ernsthaften rechtlichen Konsequenzen rechnen, darunter hohe Geldstrafen, Punkte in Flensburg und möglicherweise sogar der Entzug der Fahrerlaubnis. Dieser Vorfall unterstreicht erneut die gravierenden Risiken von Alkohol am Steuer und die Wichtigkeit von aufmerksamen Zeugen im Straßenverkehr.



