S-Bahn-Attacke in Wildau: Helfer nach Hilfe für belästigte Frauen brutal verprügelt
Ein mutiger 39-Jähriger ist in einer Berliner S-Bahn brutal verprügelt worden, nachdem er zwei jungen Frauen zu Hilfe gekommen war, die von einer etwa zwölfköpfigen Gruppe belästigt wurden. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen sowie den betroffenen Frauen.
Brutaler Angriff in der S-Bahn Linie S46
Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Donnerstag in einer S-Bahn der Linie S46 auf Höhe des S-Bahnhofs Wildau im Landkreis Dahme-Spreewald. Nach Angaben des Opfers hatte der 39-Jährige beobachtet, wie zwei junge Frauen von einer größeren Gruppe belästigt wurden. Als er einschreiten wollte, um den Frauen beizustehen, schlugen mehrere Männer der Gruppe auf ihn ein.
Der Mann erlitt dabei erhebliche Gesichtsverletzungen, darunter Brüche im Gesichtsbereich. Er verließ die Bahn erst am S-Bahnhof Treptower Park und rief von zu Hause aus den Notruf an. Anschließend musste er zur medizinischen Versorgung seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Polizei sichert Videoaufzeichnungen und sucht Zeugen
Die Bundespolizei hat inzwischen Videoaufzeichnungen aus der S-Bahn sichergestellt und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Eine Polizeisprecherin bestätigte, dass die Auswertung der Aufnahmen noch andauert. Gleichzeitig appelliert die Behörde an mögliche Zeugen, sich zu melden.
Besonders wichtig ist der Polizei der Kontakt zu den beiden jungen Frauen, die belästigt wurden. Sie könnten entscheidende Hinweise für die Ermittlungen liefern. Der Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren, die in öffentlichen Verkehrsmitteln lauern können, wenn Gruppen gewalttätig werden.
Hintergrund und aktuelle Entwicklungen
Die Attacke wirft Fragen nach der Sicherheit in S-Bahnen und an Bahnhöfen auf. Die Polizei betont, dass solche Vorfälle ernst genommen und konsequent verfolgt werden. Die Ermittlungen konzentrieren sich aktuell auf:
- Die Identifizierung der Täter aus der zwölfköpfigen Gruppe
- Die Suche nach den belästigten Frauen als wichtige Zeuginnen
- Die Auswertung aller verfügbaren Videoaufzeichnungen
- Die Befragung möglicher weiterer Zeugen des Vorfalls
Der mutige Helfer befindet sich inzwischen in ärztlicher Behandlung. Die genauen Umstände der Belästigung und der anschließenden Prügelattacke werden derzeit von den Ermittlern rekonstruiert. Die Polizei bittet alle, die etwas beobachtet haben, sich unter der bekannten Notrufnummer zu melden.



