Bildungsausschuss berät über mutmaßlichen Missbrauch in Fürstenwalde
Missbrauchsfall: Landtag berät über Strafmündigkeit

Der Bildungsausschuss des Brandenburger Landtags wird sich am Dienstag, dem 12. Mai, mit einem Fall von mutmaßlichem sexuellen Missbrauch zweier Mädchen in Fürstenwalde befassen. Dies gab der Landtag bekannt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sollen mindestens acht Jugendliche im April in der Stadt im Landkreis Oder-Spree sexuelle Handlungen gegen den Willen der beiden jugendlichen Mädchen vorgenommen haben.

Ermittlungen laufen noch

Die mutmaßliche Tätergruppe und die mutmaßlichen Opfer kennen sich laut Justizbehörde. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte, es gebe bisher keinen neuen Stand in den Ermittlungen. Weitere Angaben machte die Behörde mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz der Beteiligten nicht.

AfD fordert Herabsetzung der Strafmündigkeitsgrenze

Die AfD-Fraktion, die die Sondersitzung beantragt hat, drängt auf eine Herabsetzung der Altersgrenze für die Strafmündigkeit auf 12 Jahre. Derzeit beginnt in Deutschland die strafrechtliche Verantwortung mit dem 14. Geburtstag. Für die Beantragung einer solchen Sondersitzung ist die Unterstützung von mindestens einem Fünftel der Landtagsmitglieder erforderlich.

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Der Fall hat in der Region für Aufsehen gesorgt und wirft Fragen zur Strafmündigkeit von Jugendlichen auf. Die Diskussion im Bildungsausschuss wird mit Spannung erwartet.

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