Feuerwehreinsatz nach gefährlichem Böller-Experiment in Sigmaringen
In Sigmaringen hat ein 14-jähriger Jugendlicher mit einem riskanten Experiment in seinem eigenen Zimmer einen Brand ausgelöst und damit die Feuerwehr alarmiert. Der Vorfall ereignete sich, als der Teenager versuchte, einen Silvesterböller mithilfe eines offenen Stromkabels zu zünden.
Gefährliche Zündmethode führt zu Funkenflug
Laut Polizeiangaben steckte der Jugendliche ein Metallteil in das freiliegende Kabel eines Elektrogeräts, um den Böller zur Explosion zu bringen. Dabei sprang plötzlich ein Funke über, der den Böller entzündete. In Panik warf der Teenager den brennenden Gegenstand in einen nahestehenden Papierkorb.
Dort explodierte der Böller und setzte den Behälter sofort in Flammen. Der 14-Jährige reagierte nach Angaben der Ermittler jedoch geistesgegenwärtig und löschte das Feuer mit einer Decke, bevor es sich weiter ausbreiten konnte.
Brandmelder alarmieren Feuerwehr
Durch den entstandenen Rauch wurden allerdings die Brandmelder in dem Gebäude aktiviert, woraufhin die Feuerwehr ausrücken musste. Die Bewohner des Hauses wurden vorsorglich ins Freie gebeten, konnten aber nach kurzer Zeit wieder zurückkehren. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen den Jugendlichen aufgenommen. Der Fall zeigt einmal mehr die Gefahren von unsachgemäßem Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen, insbesondere in geschlossenen Räumen.



