Polizei stoppt Falschgeldübergabe in Berlin-Lichtenberg
Bei einem spektakulären Einsatz in Berlin-Lichtenberg hat die Polizei zwei junge Männer mit mehr als 20.000 Euro Falschgeld festgenommen. Die beiden 24-Jährigen befanden sich gerade auf einem Parkplatz, um das gefälschte Geld zu übergeben, als Polizeibeamte ihr Fahrzeug blockierten und die Festnahme einleiteten.
Fluchtversuch führt zu Verletzung eines Beamten
Nachdem die Polizei das Auto der Verdächtigen gestoppt hatte, versuchten diese sofort mit ihrem Fahrzeug zu flüchten. Bei diesem Fluchtversuch rammten sie einen Polizeiwagen, wodurch ein Beamter am Fuß verletzt wurde. Die Einsatzkräfte mussten daraufhin die Scheiben des Pkw einschlagen, da die Verdächtigen die Türen verriegelt hatten.
Der Beifahrer versuchte anschließend noch zu Fuß zu entkommen, wurde jedoch schnell von den Polizisten gestellt und festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten das gesamte Falschgeld, das sofort beschlagnahmt wurde.
Haftbefehl steht bevor
Noch am selben Tag sollen die beiden Festgenommenen einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Laut Polizeiangaben wird erwartet, dass der Richter einen Haftbefehl gegen beide Männer erlässt. Die genauen Umstände der Falschgeldübergabe und mögliche Hintermänner werden derzeit intensiv ermittelt.
Dieser Vorfall zeigt erneut die Risiken, die Polizeibeamte bei ihren Einsätzen täglich eingehen müssen. Die Verletzung des Beamten unterstreicht die Gefährlichkeit solcher Situationen, bei denen Verdächtige oft zu drastischen Maßnahmen greifen, um ihrer Festnahme zu entgehen.



