Bei einer schweren Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der zentralchinesischen Stadt Liuyang sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. 61 weitere Personen wurden verletzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das Unglück ereignete sich am Montagnachmittag in der Provinz Hunan. Liuyang gilt als Chinas Feuerwerkshochburg, zahlreiche Hersteller haben dort ihre Produktionsstätten.
Reaktion der Behörden
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping ordnete umgehend an, mit allen verfügbaren Kräften nach Vermissten zu suchen und die Verletzten bestmöglich zu versorgen. Zudem müsse die Unglücksursache rasch und gründlich untersucht werden. Verantwortliche Personen sollten zur Rechenschaft gezogen werden, hieß es in einer offiziellen Mitteilung.
Wiederkehrende Unfälle in der Feuerwerksindustrie
In der Volksrepublik wird ein Großteil der weltweit verkauften Feuerwerkskörper produziert. Bei der Herstellung kommt es jedoch immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten. Die Behörden gehen zwar seit Jahren verstärkt gegen Sicherheitsverstöße vor, dennoch ereignen sich weiterhin Unglücke, nicht zuletzt weil bestehende Vorschriften häufig missachtet werden.
Erst im Juni 2025 waren bei einer Explosion in einer anderen Feuerwerksfabrik in der Provinz Hunan mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die jüngste Katastrophe zeigt erneut die Gefahren auf, die mit der Produktion von Feuerwerkskörpern verbunden sind.



