Großrazzia gegen Kinderpornografie in Brandenburg
In einer koordinierten Großaktion hat die Polizei in Brandenburg einen Schlag gegen Kinderpornografie geführt. Am Mittwoch, dem 25. März, führten Beamte insgesamt 18 Durchsuchungen in vier verschiedenen Landkreisen durch, darunter auch in der Uckermark.
Spezialisiertes Kommissariat leitet Ermittlungen
Die Aktion wurde von einem spezialisierten Kommissariat der Polizeidirektion Ost geleitet, das sich auf Straftaten mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder konzentriert. Bereits im Vorfeld hatten Kriminalisten intensive Ermittlungen zu entsprechenden Verdachtsfällen durchgeführt.
Die Durchsuchungen erfolgten auf Grundlage richterlicher Beschlüsse und verteilten sich über mehrere Polizeiinspektionen. Neben vier Razzien im Bereich der Polizeiinspektion Uckermark gab es jeweils sechs Durchsuchungen in den Inspektionen Oder-Spree/Frankfurt und Märkisch-Oderland sowie zwei weitere im Bereich Barnim.
Beweismittel gesichert, Verfahren getrennt
Bei den Einsätzen wurden die Polizeibeamten fündig und konnten eine Vielzahl von Datenträgern sowie andere relevante Beweismittel sicherstellen. Diese müssen nun von den Kriminalisten systematisch ausgewertet werden. Festnahmen gab es im Zuge der Aktion keine.
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizeidirektion Ost stehen die einzelnen Straftaten nicht miteinander in Verbindung. Daher wird jedes der eingeleiteten Verfahren separat betrachtet und weiter verfolgt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, während die ausgewerteten Beweise die Grundlage für mögliche weitere rechtliche Schritte bilden.



