Lauchaer Gymnasiasten forschen mit Jenaer Hochschule: Drohnenprojekt zum Wetter
Gymnasiasten forschen mit Drohnen: Wetterprojekt mit Hochschule

Lauchaer Schüler werden zu Nachwuchsforschern bei Drohnenprojekt

In einem außergewöhnlichen Schulprojekt verwandelten sich Gymnasiasten des Burgenland-Gymnasiums Laucha innerhalb von nur zwei Stunden in aktive Teilnehmer eines hochkarätigen Forschungsvorhabens. Die Zusammenarbeit mit der Ernst-Abbe-Hochschule Jena ermöglichte den Jugendlichen einen direkten Einblick in wissenschaftliche Arbeitsmethoden.

Spannender Start unter blauem Himmel

Die Anspannung war deutlich spürbar, als der lange geplante Termin endlich anstand. Alles hing am Wetter – ein unpassendes Klima hätte das gesamte Vorhaben in letzter Minute scheitern lassen können. Doch die Bedingungen waren perfekt: Bei strahlend blauem Himmel über Laucha konnten beide Drohnen sicher starten.

Eine der Drohnen war mit einem speziellen Messflieger ausgestattet, der in einem leuchtenden Neongelb gehalten war. Kurz nach dem Start setzte die Drohne diesen Flieger präzise in der Luft aus, wo er seine Messungen aufnehmen konnte. Dieser Moment markierte den Beginn der praktischen Forschungsarbeit für die Schüler.

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Forschungsteam aus Schule und Hochschule

Das Projekt wurde von einem erfahrenen Team begleitet. Seitens des Burgenland-Gymnasiums war Lehrer Dietmar Lange vor Ort, während die Ernst-Abbe-Hochschule Jena durch Professor Frank Dienerowitz und Forscher Simon Scholz vertreten war. Diese Kombination aus pädagogischer und wissenschaftlicher Expertise sorgte für eine professionelle Betreuung der jungen Teilnehmer.

Obwohl das Wetter im Fokus stand, ging das Forschungsinteresse deutlich darüber hinaus. Die gesammelten Daten dienen verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen und geben den Schülern Einblick in interdisziplinäre Forschungsansätze.

Bildungspartnerschaft mit praktischem Nutzen

Solche Kooperationen zwischen Schulen und Hochschulen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen Schülern nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Erfahrungen in aktuellen Forschungsfeldern. Die Arbeit mit modernster Technologie wie Drohnen und Messgeräten bereitet die Jugendlichen optimal auf mögliche naturwissenschaftliche oder technische Karrierewege vor.

Das Projekt in Laucha zeigt beispielhaft, wie Bildungseinrichtungen zusammenarbeiten können, um junge Menschen für Wissenschaft zu begeistern. Die Gymnasiasten erhielten dabei nicht nur Einblicke in meteorologische Forschung, sondern auch in die Arbeitsweise von Hochschulen und die Bedeutung präziser Datenerhebung.

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