Ein Wasserrohrbruch in Berlin-Friedrichshain hat am frühen Morgen gegen 6.00 Uhr nahe der Frankfurter Allee am U-Bahnhof Samariterstraße einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das knapp einhundert Jahre alte Rohr, das 1,50 Meter tief in der Erde liegt, platzte unter dem Gehweg und spülte beträchtliche Mengen Sand auf Gehweg und Straße.
Feuerwehr sichert Laterne mit Kran
Die Feuerwehr setzte einen großen Kran ein, um eine Laterne, die umzufallen drohte, zur Seite zu legen, wie ein Sprecher sagte. Die Wasserzufuhr zu der kaputten Stelle unter der Silvio-Meier-Straße wurde gestoppt, so die Wasserbetriebe. Anwohner und die U-Bahn waren von dem Bruch nicht betroffen.
Reparatur dauert voraussichtlich die gesamten Sommerferien
Nun sollen 40 Meter des Rohres an der Frankfurter Allee und 15 Meter in der Silvio-Meier-Straße erneuert werden, wie ein Sprecher der Wasserbetriebe sagte. Das könne wegen der aufwendigen Arbeiten die ganzen Sommerferien lang dauern. Die Frankfurter Allee ist dann stadteinwärts nur auf einer Spur befahrbar.
Hintergrund: Hoher Druck und alte Rohre
Das Wasser wird in Berlin mit fünf Bar Druck durch die Rohre gepumpt, auch damit es in den Häusern bis in die oberen Stockwerke kommt. Bricht ein altes Rohr, sucht sich das Wasser einen Weg, der meist nach oben führt, wo die Wassermassen unter Straße, Gehweg oder dazwischen austreten können. Reparaturen dauern auch deswegen länger, weil oft auch die Straßenfahrbahn erneuert werden muss.



