Ein Wasserrohrbruch auf der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain hat am Dienstagmorgen zu erheblichen Verkehrseinschränkungen geführt. Die Hauptverkehrsader im Ostteil der Stadt bleibt voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien am 22. August stadteinwärts nur einspurig befahrbar. Das teilten die Berliner Wasserbetriebe und die Polizei mit.
Rohrbruch am frühen Morgen
Gegen 6 Uhr war die Frankfurter Allee zwischen Silvio-Meier- und Proskauer Straße zunächst komplett gesperrt, nachdem ein Wasserrohr gebrochen war und die Fahrbahn mit Wasser und Sand überschwemmt hatte, wie ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel sagte. Ab 9 Uhr konnte der Verkehr dann einspurig in Richtung Berlin-Mitte fließen. Diese Einschränkung wird nun für längere Zeit bestehen bleiben.
30er-Jahre-Leitung muss ausgetauscht werden
Ein Sprecher der Berliner Wasserbetriebe erklärte, dass eine Grauguss-Trinkwasserleitung aus dem Jahr 1929 auf einer Länge von 40 Metern ausgewechselt werden müsse. Die Leitung liege in etwa eineinhalb Metern Tiefe. Die Bauarbeiten würden voraussichtlich die gesamten Sommerferien in Anspruch nehmen, die in Berlin am 22. August enden. Autofahrer müssten sich daher bis dahin auf Behinderungen einstellen, insbesondere zu verkehrsreichen Zeiten.
Keine Auswirkungen auf Anwohner und U-Bahn
Der Sprecher der Wasserbetriebe betonte, dass die Anwohner nicht von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten seien. Auch die nahegelegene U-Bahn sei von dem Rohrbruch nicht betroffen gewesen. Die Verkehrsinformationszentrale hatte am Morgen zunächst eine Sperrung zwischen Möllendorff- und Proskauer Straße gemeldet.
Straßenlaterne drohte umzufallen
Eine Straßenlaterne an der Frankfurter Allee, Ecke Silvio-Meier-Straße, drohte aufgrund der Unterspülung umzustürzen. Die Feuerwehr wurde hinzugezogen und legte die Laterne mithilfe eines Krans um, wie ein Feuerwehrsprecher dem Tagesspiegel sagte. Der Einsatz mit 14 Kräften vor Ort dauerte etwa zwei Stunden.
Rohr aus dem Jahr 1929
Bei dem gebrochenen Rohr handelt es sich um eine 2,25 Zentimeter dicke Leitung aus dem Jahr 1929, die in der Nähe des U-Bahnhofs Samariterstraße liegt, so der Sprecher der Wasserbetriebe.



