Starkregen in NRW: Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter erwartet
Starkregen in NRW: Bis zu 40 Liter pro Quadratmeter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine offizielle Unwetterwarnung für weite Teile Nordrhein-Westfalens herausgegeben. Grund dafür sind heftige Starkregenfälle, die bis zum Abend anhalten sollen. Besonders betroffen sind die Regionen rund um Köln, Düsseldorf und das Ruhrgebiet. Die Experten rechnen mit Niederschlagsmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden. Dies kann zu örtlichen Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern führen.

Wo ist die Gefahr am größten?

Laut DWD liegt der Schwerpunkt der Unwetterlage im Westen und Nordwesten von Nordrhein-Westfalen. Städte wie Aachen, Mönchengladbach und Krefeld sind besonders gefährdet. Aber auch im Bergischen Land und im Sauerland kann es zu starken Regenfällen kommen. Die Warnung gilt vorerst bis in die späten Abendstunden. Der DWD rät dazu, Aufenthalte im Freien zu vermeiden und Unterführungen sowie tiefer gelegene Straßenabschnitte zu meiden.

Was bedeutet die Warnstufe?

Der DWD hat die Warnstufe „Unwetter“ ausgerufen, was der zweithöchsten Stufe entspricht. Diese wird aktiviert, wenn innerhalb kurzer Zeit extrem hohe Niederschlagsmengen erwartet werden. Die Behörden empfehlen, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Fenster und Türen schließen, lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen sichern und das Auto nicht in gefährdeten Bereichen parken. Zudem sollten Bewohner von Kellern und Erdgeschosswohnungen besonders wachsam sein.

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Auswirkungen auf den Verkehr

Der Starkregen hat bereits erste Auswirkungen auf den Straßenverkehr. In mehreren Städten kam es zu Aquaplaning und Sichtbehinderungen. Die Polizei meldete vereinzelte Unfälle, bei denen jedoch niemand verletzt wurde. Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen: In Köln und Düsseldorf mussten einige Bus- und Bahnlinien ihren Betrieb vorübergehend einstellen oder umleiten. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Behinderungen informieren.

Wie geht es weiter?

Die Wetterlage bleibt vorerst angespannt. Für die kommenden Tage sind weitere Schauer und Gewitter vorhergesagt, wenn auch mit geringerer Intensität. Der DWD beobachtet die Situation genau und wird bei Bedarf neue Warnungen herausgeben. Experten raten, die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen und bei Verschlechterung rechtzeitig Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

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