Nach einem mutmaßlichen Diebstahl an einer Oberleitung in Hannover rollen erste Züge zwischen Hannover und Berlin wieder regulär. Die Deutsche Bahn hat einen Teil der Reparaturarbeiten abgeschlossen, doch der Betrieb normalisiert sich nur schrittweise.
Bahnverkehr stabilisiert sich
Ein Bahnsprecher erklärte, dass die Reparaturen auf einem Gleis inzwischen beendet seien. Ein Teil der Züge könne daher wieder nach Fahrplan verkehren. Auf einem zweiten Gleis werde jedoch weiterhin unter Hochdruck gearbeitet, um die gesamte Strecke möglichst bald wieder freigeben zu können. Fahrgäste müssten weiterhin mit Verzögerungen rechnen und sollten sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung informieren.
Auswirkungen auf den Verkehr
Seit dem Morgen kam es auf der Strecke zu erheblichen Verspätungen und Ausfällen im Fernverkehr, bei Regionalzügen und S-Bahnen. Die Ursache war ein Oberleitungsschaden im Osten von Hannover. Die Bahn vermutet, dass Unbekannte Teile der Oberleitung gestohlen haben, sogenannte Mastanker. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Die Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren, um den vollständigen Betrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen. Reisende werden gebeten, die aktuellen Fahrplaninformationen zu prüfen und gegebenenfalls auf alternative Verbindungen auszuweichen.



