Schwerer Motorradunfall in Berlin-Pankow
Ein missglücktes Überholmanöver führte am Samstagmittag zu einem schweren Verkehrsunfall in Berlin-Pankow. Ein 60-jähriger Motorradfahrer war auf der Berliner Straße unterwegs, als er ein Auto überholte. Beim Wiedereinscheren an der Kreuzung Berliner Straße/Schulstraße kollidierte er mit einem weiteren Fahrzeug.
Der Biker erlitt dabei schwerste Beinverletzungen. Nach ersten Informationen soll das Bein des Motorradfahrers abgetrennt worden sein. Ersthelfer leisteten sofort Erste Hilfe, bevor der Verletzte mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde. Die Polizei bestätigte, dass keine weiteren Personen verletzt wurden.
Kreuzung weiträumig abgesperrt
Die Kreuzung nahe dem S- und U-Bahnhof Pankow musste für mehrere Stunden weiträumig abgesperrt werden. Busse wurden umgeleitet, und auch die Straßenbahnen fielen aufgrund des Unfalls aus. Die Polizei leitete die Ermittlungen zur Unfallursache ein.
Erst am vergangenen Donnerstag hatte es einen ähnlich schweren Motorradunfall in Berlin-Wedding gegeben. Ein 42-jähriger Lkw-Fahrer übersah beim Spurwechsel einen 56-jährigen Motorradfahrer, der daraufhin mitgeschleift und gegen drei geparkte Autos geschleudert wurde. Der Motorradfahrer erlitt multiple offene Brüche am Unterschenkel und einen Teilabriss des anderen Unterschenkels. Er wurde ebenfalls stationär im Krankenhaus behandelt.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders an Kreuzungen und beim Spurwechsel erhöhte Vorsicht walten zu lassen, um weitere Unfälle zu vermeiden.



