Einbruchserie in Grünau: 60.000 Euro Schaden an Regattatribüne
Einbruchserie in Grünau: 60.000 Euro Schaden an Tribüne

Einbruchserie im Berliner Südosten: 60.000 Euro Schaden an Regattatribüne

Eine Serie von Einbrüchen in Grünau hat für erheblichen Schaden gesorgt. Wie das Bezirksamt Treptow-Köpenick am Mittwoch mitteilte, kam es bereits in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni zu den Vorfällen. Dabei wurde in mehrere Objekte entlang der Regattastraße eingebrochen. Betroffen waren unter anderem die Regattatribüne mit den Räumen des Wassersportmuseums. Auch die durch den Ortsverein Grünau genutzten Räume wurden von den Tätern heimgesucht.

Vorgehen der Täter

„Nach bisherigem Kenntnisstand setzten die Täter zunächst die Außenbeleuchtungsanlagen durch gezielte Beschädigungen außer Betrieb. Anschließend verschafften sie sich über die Innengänge – dort wurden Bewegungsmelder zerstört – Zugang zur Regattatribüne. Im weiteren Verlauf drangen die Täter über den Veranstaltungssaal in die Verwaltungsräume des Ortsvereins Grünau ein“, teilte das Bezirksamt zum Vorgehen der Täter mit.

Tresor aufgebrochen und in der Dahme entsorgt

Im Bereich der Geschäftsstelle wurde laut Bezirksangaben ein in der Wand verankerter Tresor mit einem Stemmeisen aufgebrochen. Der Tresor wurde dann noch vor Ort geöffnet und anschließend in der Dahme entsorgt. „Entwendet wurden die Einnahmen aus dem Regatta-Wochenende des Ortsvereins Grünau sowie ein in Verwahrung befindlicher Tribünenschlüssel, der nach Abschluss der Veranstaltung am folgenden Montag an die Verwaltung zurückgegeben werden sollte“, ergänzt die Behörde.

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Sachschaden von rund 60.000 Euro

Der entstandene Sachschaden wird nach einer ersten groben Schätzung auf rund 60.000 Euro beziffert. Ein erheblicher Teil der Schäden betrifft mehrere Türen und Sicherheitseinrichtungen. „Die Instandsetzung gestaltet sich besonders aufwendig, da es sich bei den beschädigten Türen teilweise um Spezialanfertigungen für die denkmalgeschützte Tribüne handelt. Nach derzeitiger Einschätzung ist mit einer Reparaturdauer von etwa drei Monaten zu rechnen“, hieß es.

Erste Sicherungsmaßnahmen eingeleitet

Aufgrund des schnellen Einsatzes der Mitarbeiter des Schul- und Sportamtes sowie unterstützender Rahmenvertragsfirmen hätten bereits kurzfristig erste Sicherungsmaßnahmen umgesetzt werden können. Die verschiedenen Abteilungen im Bezirksamt befinden sich im Austausch, „um die erforderlichen weiteren Maßnahmen schnellstmöglich einzuleiten und die betroffenen Einrichtungen wieder vollständig nutzbar zu machen“.

Polizei ermittelt nach Anzeige

Das Schul- und Sportamt bedauere die Zerstörung des Eigentums vom Land Berlin und habe entsprechend Anzeige erstattet. Die Ermittlungen der zuständigen Polizeibehörden dauern an, teilte der Bezirk mit.

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