Die Sanierung der wichtigen Pendlerstrecke zwischen Berlin und Hamburg steht unmittelbar vor dem Abschluss. Ab dem 14. Juni wird der reguläre Bahnverkehr auf der Strecke wieder anlaufen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Dann sollen alle Nahverkehrsverbindungen wieder nach dem regulären Fahrplan verkehren.
Letzte Arbeiten an Signal- und Stellwerkstechnik
Im Fernverkehr müssen Fahrgäste jedoch noch bis zum 30. Juni mit leichten Anpassungen der Fahrzeiten rechnen. Grund dafür sind abschließende Abnahmen der neuen Signal- und Stellwerkstechnik zwischen Hagenow Land und Berlin-Spandau sowie Belastungs- und Abnahmefahrten, die Geschwindigkeitseinschränkungen erforderlich machen. Nach Informationen des „Tagesspiegel“ werden ICE- und andere Schnellzüge daher fünf bis zehn Minuten länger unterwegs sein. Die Bahn betont jedoch: „Es verkehren alle geplanten Züge in voller Kapazität.“
Eine der wichtigsten Pendlerstrecken Deutschlands
Die 280 Kilometer lange Strecke führt durch fünf Bundesländer und zählt zu den bedeutendsten Pendlerverbindungen des Landes. Täglich nutzen rund 30.000 Fahrgäste im Fernverkehr die Verbindung, insgesamt verkehren 470 Züge pro Tag auf dem Korridor. Die Generalsanierung begann im August 2025 und führte zu einer Vollsperrung. Ursprünglich sollte die Strecke bereits zum 1. Mai wieder durchgehend befahrbar sein, doch wochenlanger Frost verzögerte die Arbeiten erheblich. Seit dem 15. Mai ist der Abschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land/Schwerin wieder freigegeben.
Ausblick und weitere Informationen
Mit dem Abschluss der Sanierung wird die Strecke modernisiert und zuverlässiger. Reisende sollten jedoch bis Ende Juni noch mit geringfügigen Verspätungen im Fernverkehr rechnen. Die Bahn empfiehlt, vor Reiseantritt die aktuellen Fahrplaninformationen zu prüfen.



