A24-Karambolage bei Kremmen: Sieben Verletzte nach Auffahrunfall
A24-Unfall: Sieben Verletzte bei Karambolage

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Kremmen und Fehrbellin im Landkreis Oberhavel hat am heutigen Montag sieben Verletzte gefordert. Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen, fünf weitere kamen mit leichten Blessuren davon. Die Polizei sperrte die Fahrbahn in Richtung Hamburg für rund eine Stunde, es bildete sich ein bis zu vier Kilometer langer Stau.

Unfallhergang: Ausweichmanöver mit fatalen Folgen

Nach Angaben der Polizei war ein 54-jähriger Autofahrer auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs, als ein vorausfahrendes Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen musste. Der 54-Jährige reagierte nach Polizeiangaben „aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit“ mit einem abrupten Ausweichmanöver nach links. Dabei wechselte er auf den linken Fahrstreifen und kollidierte dort mit zwei weiteren Fahrzeugen. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass alle drei beteiligten Autos nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.

Rettungseinsatz und Verkehrsbeeinträchtigungen

Rettungskräfte waren schnell vor Ort und versorgten die Verletzten. Die beiden Schwerverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Autobahn 24 war in Richtung Hamburg ab dem Mittag für etwa eine Stunde voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte. Der Stau reichte zeitweise bis zur Anschlussstelle Kremmen zurück. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

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