Die Autobahn 10 (A10) wird am kommenden Wochenende aufgrund von Reparaturarbeiten an Hitzeschäden vollständig gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Potsdam-Nord und Spandau in Richtung Dreieck Havelland, wie die Autobahn GmbH des Bundes mitteilte. Die Vollsperrung beginnt am Freitagabend um 20.00 Uhr und soll voraussichtlich bis Sonntagabend um 20.00 Uhr andauern. Für den Verkehr wird eine Umleitung ab der Anschlussstelle Potsdam-Nord eingerichtet.
Ursache: Blow-Ups durch extreme Hitze
Die Schäden sind auf die sogenannten Blow-Ups zurückzuführen, die während der jüngsten Hitzewelle auf mehreren Autobahnabschnitten in Brandenburg aufgetreten sind. Dabei erhitzt sich der Beton so stark, dass er sich ausdehnt, sich wellenförmig aufwölbt und schließlich aufplatzt. Dieses Phänomen tritt vor allem bei extremen Temperaturen auf, wenn die Fahrbahndecke keinen ausreichenden Raum zur Ausdehnung hat. Betroffen waren neben der A10 auch die Autobahnen A2, A13, A15 und A115.
Auswirkungen auf den Verkehr
Die Sperrung wird voraussichtlich zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen im Großraum Berlin-Potsdam führen. Die Autobahn GmbH empfiehlt Autofahrern, das Gebiet weiträumig zu umfahren oder auf alternative Routen auszuweichen. Die Umleitung ist ausgeschildert und führt ab Potsdam-Nord über das nachgeordnete Straßennetz. Reisende sollten zudem mit längeren Fahrzeiten rechnen. Die Reparaturarbeiten sind notwendig, um die Sicherheit der Fahrbahn zu gewährleisten und weitere Schäden zu vermeiden.
Hintergrund: Hitzeschäden auf Brandenburger Autobahnen
Bereits in den vergangenen Tagen hatten die hohen Temperaturen zu mehreren Blow-Ups auf Brandenburger Autobahnen geführt. Die Autobahn GmbH ist mit Reparaturtrupps im Einsatz, um die Schäden zu beheben. Die Sperrung der A10 ist eine von mehreren Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Die Behörden bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Geduld.



