Spitzbergen: Eisbär wegen Gefahr für Reisegruppe erschossen
Spitzbergen: Eisbär wegen Gefahr für Reisegruppe erschossen

Ein Eisbär ist auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen erschossen worden, nachdem er versucht hatte, in die Hütte einer privaten Reisegruppe einzudringen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Der tote Eisbär wurde zur Untersuchung in den Hauptort Longyearbyen gebracht.

Hintergrund: Eisbären in der Barentsseeregion

Spitzbergen gehört zu Norwegen, liegt jedoch hunderte Kilometer nördlich am Nordpolarmeer. Nach Schätzungen von Forschern leben in der gesamten Barentsseeregion, die sich bis nach Russland erstreckt, zwischen 2.300 und 4.100 Eisbären. Etwa die Hälfte davon hält sich großen Teilen des Jahres auf und rund um Spitzbergen auf.

Gefahr durch Eisbären und Schutzmaßnahmen

Begegnungen mit den Tieren können lebensgefährlich sein, allerdings nähern sie sich nur selten bewohnten Gebieten. Der oberste Beamte von Spitzbergen empfiehlt, eine Schusswaffe bei sich zu tragen, wenn man sich außerhalb von Longyearbyen aufhält.

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