Ein ICE mit 167 Fahrgästen ist am Mittwochabend in Trechtingshausen bei Mainz evakuiert worden, nachdem ein Unbekannter eine reizende Flüssigkeit versprüht hatte. Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, erlitt ein Zugbegleiter Reizungen und verlor kurzzeitig das Bewusstsein. Die Fahrgäste blieben den Angaben zufolge unverletzt, lediglich ein Passagier erlitt eine Panikattacke.
Ereignisablauf und Folgen
Der Zug stoppte gegen 20 Uhr auf der Strecke in Richtung Köln. Die Bahnstrecke war daraufhin für mehrere Stunden gesperrt. Nach der Evakuierung wurde der ICE ohne Fahrgäste zur Reinigung gebracht. Die Identität des Täters sowie die genaue Zusammensetzung der Flüssigkeit waren zunächst unklar. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Reaktionen und Sicherheitsmaßnahmen
Die schnelle Evakuierung verhinderte möglicherweise weitere Verletzungen. Die betroffenen Fahrgäste wurden mit Bussen an ihr Ziel gebracht. Die Bahn bedauert den Vorfall und kündigte eine umfassende Untersuchung an. Reisende werden gebeten, bei verdächtigen Vorfällen sofort das Zugpersonal zu informieren.
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit in Zügen auf. Die Bundespolizei appelliert an die Bevölkerung, Hinweise zu dem Täter zu melden. Die Ermittlungen dauern an.



