Newcastle-Krankheit: Weitere Landkreise in Brandenburg verbieten Vogelschauen
Newcastle-Krankheit: Weitere Landkreise in Brandenburg verbieten Vogelschauen

Zur Eindämmung der Newcastle-Krankheit haben weitere Landkreise in Brandenburg die Ausstellung von Geflügel verboten. Betroffen sind Märkte, Schauen, Wettbewerbe und ähnliche Veranstaltungen, bei denen Geflügel oder andere gehaltene Vögel ausgestellt, verkauft, getauscht oder ausgezeichnet werden. Dies teilte der Landkreis Oberhavel mit.

Auch die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Teltow-Fläming haben am Montag entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen. Die Behörden richteten Schutz- und Überwachungszonen ein, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Betreiber werden aufgefordert, auffällige Veränderungen und tote Tiere unverzüglich dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

In Brandenburg wurden in diesem Jahr bislang 21 Ausbrüche der Newcastle-Krankheit festgestellt. Zuletzt trat die Krankheit 1996 in Deutschland auf, damals mussten Zehntausende Tiere getötet werden. Wie genau das Virus in die Ställe gelangt, ist unklar. Es kann über die Luft, kontaminierte Materialien oder Anhaftungen an Schuhwerk, Kleidung oder Maschinen übertragen werden.

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In Deutschland gilt eine Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit. Fast alle Vogelarten können infiziert werden. Das Virus wird hierzulande vor allem bei wildlebenden Tauben nachgewiesen.

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