Drei Bergsteiger am Gran Paradiso tödlich verunglückt
Drei Bergsteiger am Gran Paradiso tödlich verunglückt

Tödlicher Unfall am Gran Paradiso

Am Gran Paradiso, einem Viertausender in den italienischen Alpen, sind drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Bergwacht entdeckte ihre Leichen nach einem Notruf auf einer Höhe von etwa 3600 Metern. Die Gruppe hatte sich am frühen Morgen nach der Übernachtung in einer Hütte auf den Weg zum 4061 Meter hohen Gipfel gemacht, kehrte bis zum Abend aber nicht zurück. Daraufhin wurde bei der Leitstelle Alarm ausgelöst.

Absturz an der Nordwand

Nach Angaben der Bergwacht stürzten die Bergsteiger an der Nordwand zu Tode. Die genauen Umstände sind noch unklar. Nach offiziellen Angaben handelt es sich um zwei Italiener. Die Identität des dritten Todesopfers war zunächst nicht bekannt.

Gran Paradiso: Leichter Viertausender mit Risiken

Der Gran Paradiso im gleichnamigen Nationalpark im Nordwesten Italiens gilt als einer der am leichtesten zu besteigenden Viertausender der Alpen. Als Voraussetzungen werden dennoch eine hervorragende körperliche und technische Vorbereitung genannt.

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Deutscher überlebt Nacht am Berg

Glück hatte ein Wanderer aus Baden-Württemberg, der am Dienstag in den Tiroler Bergen abgestürzt war. Er konnte dank einer aufwendigen Suchaktion gerettet werden. Der Mann sei erst einen Tag später nach seinem Absturz im Schnee in einer Höhe von rund 2200 Metern gefunden worden, wie die österreichische Polizei berichtete. „Dass der Bergsteiger die Nacht unter diesen Bedingungen überlebt hat, grenzt für alle Beteiligten an ein Wunder“, schrieben die Bergretter auf Facebook.

Rettungsaktion in Tirol

Der Mann war am Dienstagmorgen in Bach nahe der bayerischen Grenze allein zu einer Wanderung aufgebrochen. Nachdem er bis zum Abend nicht zurückgekehrt war, alarmierte der Wirt seiner Ferienunterkunft die Einsatzkräfte. Polizeibeamte, Feuerwehrleute sowie Bergretter mit Suchhunden und Drohnen rückten aus. Der Schwerverletzte wurde schließlich bei einem Bergsattel in einem Schneefeld gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wanderer im Gebiet des 2388 Meter hohen Strahlkopfes über eine sehr steile und felsige Bergflanke abgestürzt war.

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