In Glienicke/Nordbahn im Landkreis Oberhavel hat ein mutmaßlicher Blitzeinschlag einen schweren Hausbrand ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, war ein Gewitter über den Ort gezogen, als der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen aufging. Die Bewohner hatten zuvor einen lauten Knall vernommen, der auf einen Blitzeinschlag hindeuten könnte.
Keine Verletzten, hoher Sachschaden
Bei dem Feuer wurde glücklicherweise niemand verletzt. Auch benachbarte Gebäude blieben unbeschädigt. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund 300.000 Euro beziffert, wie ein Polizeisprecher erklärte. Das Haus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Die genaue Brandursache wird derzeit noch ermittelt, doch die Umstände deuten stark auf einen Blitzeinschlag hin.
Ermittlungen laufen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Zunächst hatte die „Märkische Allgemeine“ über den Brand berichtet. Die Bewohner des Hauses kamen bei Nachbarn unter und werden nun betreut. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Flammen zu löschen und ein Übergreifen auf andere Gebäude zu verhindern.
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren von Gewittern, insbesondere durch Blitzeinschläge. Hausbesitzer sollten daher über einen Blitzschutz nachdenken, um solche Schäden zu vermeiden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Webseite.



