Berlin verzeichnet Rekord bei Einbürgerungen: 39.041 neue Deutsche 2025
Berliner Einbürgerungs-Rekord: 39.041 neue Deutsche

Berlin hat im Jahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Einbürgerungen verzeichnet. Laut dem Landesamt für Einwanderung erhielten 39.041 Ausländerinnen und Ausländer den deutschen Pass, was einem Plus von 17.230 oder fast 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Damit wurde der bisherige Höchststand aus dem Jahr 2024 deutlich übertroffen.

Ursachen für den Anstieg

Hauptgrund für den sprunghaften Anstieg ist das neue Staatsangehörigkeitsgesetz, das im Juni 2024 in Kraft trat. Es erleichtert unter anderem die doppelte Staatsbürgerschaft und verkürzt die erforderliche Aufenthaltsdauer. In Berlin kommt hinzu, dass die Verwaltung reformiert wurde: Die Zuständigkeit für Einbürgerungen liegt nun beim Landesamt für Einwanderung, und viele Verfahrensschritte laufen digital. Dies beschleunigt die Bearbeitung erheblich.

Herkunftsländer der Eingebürgerten

Die größte Gruppe unter den neuen Deutschen bildeten Syrerinnen und Syrer, gefolgt von Menschen aus der Türkei und Russland. Bundesweit stieg die Zahl der Einbürgerungen auf 332.500, ebenfalls ein neuer Rekord.

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Anträge und Ablehnungen

Im Jahr 2025 gingen in Berlin insgesamt 42.517 Einbürgerungsanträge ein. Davon wurden 1.934 abgelehnt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Eingebürgerten in Deutschland betrug 11,2 Jahre, das Durchschnittsalter lag bei 32,4 Jahren.

Die Digitalisierung der Verwaltung spielt eine Schlüsselrolle: Durch Online-Anträge und digitale Bearbeitung konnten Wartezeiten verkürzt und die Effizienz gesteigert werden. Das Landesamt für Einwanderung plant, diesen Weg weiter zu gehen, um die Integration zu fördern und bürokratische Hürden abzubauen.

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