Bremen will Brückenbau beschleunigen: Neues Gesetz geplant
Bremen will Brückenbau beschleunigen

Bremen will Brückenbau beschleunigen: Neues Gesetz geplant

Bremen möchte die Sanierung und den Neubau von Brücken deutlich beschleunigen. Der Senat hat daher eine Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, die es ermöglichen soll, Brücken ohne langwierige Genehmigungen und Planfeststellungsverfahren zu ersetzen. Selbst wenn ein solches Verfahren notwendig ist, soll schon vor dessen Abschluss mit dem Bau begonnen werden können. Bausenatorin Özlem Ünsal (SPD) betonte: „Wenn wir eine alte Brücke an gleicher Stelle ersetzen müssen, darf das keine zehn Jahre dauern.“

Hintergrund: Bröckelnde Brücken in Bremen

Viele Brücken in Bremen sind in einem schlechten Zustand und müssen dringend saniert oder durch Neubauten ersetzt werden. Bisher dauerten solche Projekte oft Jahre, was zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen führte. Die neue Regelung soll Abhilfe schaffen.

Überragendes öffentliches Interesse

Der Senat hat die Erneuerung von Brücken als überragendes öffentliches Interesse eingestuft. Dadurch kann Bremen auch auf Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zurückgreifen. Die endgültige Entscheidung liegt bei der Bürgerschaft, die voraussichtlich am 25. Juni über die Regelung abstimmen wird.

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Weitere Maßnahmen geplant

Neben der Gesetzesänderung plant der Senat, die Planungs- und Bauprozesse zu optimieren. Dazu gehört auch der Einsatz moderner Bautechniken, um die Bauzeit zu verkürzen. Die Stadt erhofft sich dadurch, die Verkehrsbelastung zu reduzieren und die Sicherheit der Brücken zu erhöhen.

Die Maßnahme ist Teil eines größeren Infrastrukturprogramms, das darauf abzielt, die Verkehrswege in Bremen zukunftsfähig zu machen. Weitere Projekte sind in Vorbereitung.

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