Axt-Angriff im ICE: Prozess gegen Angreifer beginnt
Axt-Angriff im ICE: Prozessauftakt in Frankfurt

Prozessauftakt in Frankfurt nach Axt-Angriff im ICE

Am heutigen Montag hat vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gegen einen 27-jährigen Mann begonnen, der beschuldigt wird, im Juni dieses Jahres in einem ICE mit einer Axt auf Mitreisende eingeschlagen zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Mord in drei Fällen sowie gefährliche Körperverletzung vor.

Der Vorfall

Der Angriff ereignete sich am 6. Juni 2023 in einem ICE der Deutschen Bahn auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt. Der Angeklagte soll plötzlich eine Axt aus seinem Rucksack gezogen und wahllos auf Fahrgäste eingeschlagen haben. Drei Menschen wurden schwer verletzt, darunter eine 58-jährige Frau, die lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Der Zugführer konnte den ICE in einem Tunnel stoppen, woraufhin die Polizei den Täter überwältigte.

Hintergründe des Angeklagten

Der Angeklagte, ein deutscher Staatsbürger mit psychischen Problemen, soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter einer paranoiden Schizophrenie leiden. Er war bereits mehrfach in psychiatrischer Behandlung. Die Verteidigung kündigte an, ein psychiatrisches Gutachten zu beantragen, um die Schuldfähigkeit ihres Mandanten prüfen zu lassen. Sollte dieser als schuldunfähig eingestuft werden, droht ihm die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

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Reaktionen und Sicherheitsdebatte

Der Fall hat eine erneute Debatte über die Sicherheit in Zügen ausgelöst. Die Deutsche Bahn kündigte an, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Politiker fordern verstärkte Polizeipräsenz und bessere Videoüberwachung in Fernverkehrszügen. Der Prozess wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Die nächste Verhandlung ist für den 15. Januar angesetzt.

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