Großeinsatz am Gymnasium in Winsen an der Luhe
Ein Großeinsatz der Polizei sorgte am Freitagmorgen für Aufsehen an einem Gymnasium in Winsen an der Luhe (Niedersachsen). Wegen einer ernsten Bedrohungslage rückten die Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot an und sperrten den gesamten Schulbereich weiträumig ab. Die Beamten evakuierten das Schulgebäude und durchsuchten es anschließend gründlich.
Achtklässler in Gewahrsam genommen
Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde ein Schüler der achten Klasse vorläufig in Gewahrsam genommen. Er soll die Drohung ausgesprochen haben, die zu dem Polizeieinsatz führte. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und der Art der Drohung laufen derzeit auf Hochtouren. Die Polizei bestätigte, dass der mutmaßliche Anrufer parallel zur Evakuierung festgenommen werden konnte.
Für die Schülerinnen und Schüler bestand nach Angaben der Polizei zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr. Sie wurden in einen sicheren Bereich gebracht und sollten die Sammelstelle in Kürze wieder verlassen können. Die Jugendlichen wurden während des Einsatzes von den Einsatzkräften betreut.
Hotline für besorgte Eltern eingerichtet
Für besorgte Angehörige richtete die Polizei eine spezielle Hotline ein. Eltern, die keinen Kontakt zu ihren Kindern herstellen können, erreichen die Beamten unter der Telefonnummer 04181 285-280. Die Polizei bittet darum, die Notrufnummern nicht unnötig zu belasten. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an. Die Schulleitung arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um den Vorfall aufzuarbeiten.



