In Dormagen hat eine Notbremsung eines voll besetzten Schulbusses zu 26 leicht verletzten Kindern und Jugendlichen geführt. Die Busfahrerin musste abrupt bremsen, weil ein Radfahrer von einem Feldweg auf die Straße fuhr, wie die Polizei mitteilte.
Unfallhergang und Folgen
Die Vollbremsung ereignete sich am Morgen, als der Bus auf dem Weg zu einem Schulzentrum war. Durch die plötzliche Bremsung wurden 26 Schüler im Alter von 10 bis 17 Jahren leicht verletzt. Ein Kind wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, die übrigen konnten ihren Schulweg zu Fuß fortsetzen, da das Schulzentrum nicht mehr weit entfernt war.
Die Straße wurde für die Versorgung der Verletzten zeitweise gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang zu klären.
Beteiligte Personen
Der 12-jährige Radfahrer, der ebenfalls auf dem Weg zur Schule war, kam wie die Busfahrerin mit einem großen Schrecken davon. Beide blieben unverletzt. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
Die Schulbusfahrerin handelte nach ersten Erkenntnissen instinktiv richtig, um einen Zusammenstoß mit dem Radfahrer zu vermeiden. Die leichten Verletzungen der Schüler sind auf die plötzliche Bewegung im Bus zurückzuführen.
Dieser Vorfall zeigt, wie schnell es im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen kommen kann. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere an Radfahrer und Autofahrer, aufmerksam zu sein und die Verkehrsregeln zu beachten.



