Die „New York Times“ hat die letzten 35 Lebenstage von Jeffrey Epstein (†61) detailliert rekonstruiert. Auf über drei Millionen Seiten Akten, Fotos und Videos sowie Aussagen von Mitgefangenen, Wärtern und Ermittlern basiert die neue Recherche. Sie dokumentiert protokollierte Fehler im Gefängnis, ignorierte Warnungen und einen rätselhaften Abschiedsbrief.
Epsteins erste Tage in Haft
Nach seiner Festnahme am Teterboro Airport in New Jersey wurde Epstein ins Metropolitan Correctional Center in Manhattan gebracht. Dort teilte er sich eine Zelle mit einem Ex-Polizisten, der wegen vierfachen Mordes angeklagt war. Schon zu Beginn zeigten sich Pannen und Versäumnisse. Epstein sprach in dieser Zeit von Freiheit, dachte aber offenbar auch ans Sterben.
Die Rekonstruktion zeigt, dass der Finanzier mit den mächtigen Freunden in einer Atmosphäre voller rätselhafter Entscheidungen lebte. Wärter ignorierten Warnungen, und die Sicherheitsvorkehrungen erwiesen sich als mangelhaft.
Der rätselhafte Abschiedsbrief
Ein zentrales Element der Ermittlungen ist ein Abschiedsbrief, den Epstein hinterließ. Sein Inhalt wird in der Serie der „New York Times“ näher beleuchtet. Die Umstände seines Todes bleiben jedoch weiterhin Gegenstand von Spekulationen und offenen Fragen.
Die Serie der „New York Times“ wird von BILD für deutschsprachige Leser aufbereitet und in drei Teilen veröffentlicht. Der erste Teil konzentriert sich auf Epsteins Reaktion nach seiner Festnahme und die chaotischen ersten Tage in Haft.



