Influencerin in Dubai: Todesstrafe droht nach angeblichem Totschlag
Influencerin in Dubai: Todesstrafe droht

Die Sorge um die britische Influencerin Brooke George (23) wächst von Tag zu Tag. Fünf Tage nach ihrer Festnahme in Dubai habe die junge Britin noch immer keinen Anwalt sprechen dürfen. Ihr droht die Todesstrafe.

Was wird Brooke George vorgeworfen?

Die 23-jährige Influencerin soll einen Mann getötet haben. Die genauen Umstände der Tat sind noch unklar, doch die Behörden in Dubai gehen von einem Tötungsdelikt aus. Nach Informationen von „Detained in Dubai“ wurde sie am 22. Juni 2026 festgenommen.

Kein Zugang zu einem Anwalt

Laut der Menschenrechtsorganisation „Detained in Dubai“ hat Brooke George seit ihrer Festnahme keinen Kontakt zu einem Rechtsbeistand erhalten. „Sie sitzt in einer Zelle und weiß nicht, was mit ihr passiert“, sagte ein Sprecher der Organisation. „Das ist ein klarer Verstoß gegen internationale Standards.“

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Mögliche Haftbedingungen

Berichten zufolge musste sich die Influencerin im Gefängnis ausziehen und wurde erniedrigenden Prozeduren unterzogen. Die genauen Haftbedingungen sind nicht bestätigt, aber Aktivisten befürchten, dass sie unter unmenschlichen Umständen festgehalten wird.

Internationale Reaktionen

Der Fall hat international für Aufsehen gesorgt. Die britische Regierung hat Konsularhilfe zugesagt, aber der Zugang zu Brooke George bleibt verwehrt. „Wir fordern die sofortige Freilassung oder zumindest einen fairen Prozess“, erklärte ein Sprecher des britischen Außenministeriums.

Was droht Brooke George?

In den Vereinigten Arabischen Emiraten kann Totschlag mit der Todesstrafe geahndet werden. Sollte sie verurteilt werden, droht ihr die Hinrichtung. Der Prozess könnte sich über Monate hinziehen. „Die kommenden Monate werden für sie die Hölle sein“, so ein Rechtsexperte.

Hintergrund: Todesstrafe in Dubai

Die Todesstrafe wird in den VAE selten vollstreckt, aber sie steht für schwere Verbrechen wie Mord im Gesetz. Ausländer sind besonders gefährdet, da das Rechtssystem wenig Transparenz bietet. „Detained in Dubai“ hat bereits mehrere Fälle von Briten dokumentiert, die in Dubai festgehalten wurden.

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